Angela Hagen

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Musikerin und Ethnologin Angelika Hagen "Im Gespräch"

"Alles kommt aus einer inneren Bewegung heraus". Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Angelika Hagen, Ethnologin, Sozialwissenschafterin und Musikerin

Vier Geschwister, geboren zwischen 1960 und 1966 in Salzburg, erobern ab Ende der 1970er Jahre, spätestens aber seit 1981 die musikalische Welt Österreichs und darüber hinaus: das Hagen-Quartett.

Der Vater, Solobratschist und Konzertmeister des Mozarteum-Orchesters, führt die Kinder zur Musik und lässt sie von den besten Lehrerinnen und Lehrern unterrichten. Die Älteste, Angelika, entscheidet sich nach einigen Jahren, das Quartett zu verlassen. Mit Spitzensport sei das vergleichbar gewesen, sagt sie heute. Sie studiert Ethnologie und Humanethnologie, schreibt ihre Dissertation über die Mutter-Kind-Beziehung und gründet Mitte der 1990er Jahre die "Dr. Angelika Hagen GmbH für angewandte Sozialforschung und Beratung".

Ihre Themen sind vielfältig und reichen von der Arbeit als Coacherin bis hin zur empirischen Erforschung von sogenanntem "Sozialkapital". Fragt man Angelika Hagen nach ihrer liebsten Bibelstelle, antwortet die Ethnologin, Sozialwissenschafterin und Musikerin mit einer Stelle aus dem 17.Kapitel des Lukasevangelium: "Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter Euch!" Nicht warten auf ein anderes Reich, sondern jetzt handeln und gestalten, das ist ihre Devise.

Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt sie, welche Bedeutung Musik bis heute in ihrem Leben hat, warum sie seit 40 Jahren Yoga praktiziert und wie äußere Strukturen Beziehungen von Menschen beeinflussen.

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