Micha Marx

ORF/URSULA BURKERT

Ausgezeichneter Kabarett-Nachwuchs im Grazer Theatercafé

"Kritzel-Comedy" von und mit Micha Marx. Gestaltung: Ursula Burkert

Micha Marx ist der Gewinner des 32. Grazer Kleinkunstvogel-Wettbewerbes 2018. Mit seiner "Kritzel-Comedy" ist dem 32-jährigen Deutschen Micha Marx ein höchst vergnüglicher Mix aus schnell hingeworfenen Bildern und pointenreicher Erzählung gelungen. Der gebürtige Schwabe, der in Bonn lebt, studierte Trickfilm und Illustration, arbeitete auch sechs Jahre in diesem Beruf, bevor er sich - beeinflusst durch den Cartoonisten Tex Rubinowitz und den eigenwilligen Humor von Helge Schneider - auf die Kleinkunstbühne wagte. Auf Anhieb wurde sein Projekt, das zuvor schon drei Jahre lang in der Schublade auf "Erweckung" gewartet hatte, mit Preisen bedacht: zum Beispiel mit dem Magdeburger Vakuum und dem "LesArt"-Preis in Esslingen, sowie dem Linzer "Kabarett-Talente-Preis". Jetzt kommen noch beide Grazer Kleinkunstvögel (gestaltet von Künstlerinnen der Ortweinschule Graz) für sein Programm "Vom Leben gezeichnet" dazu! Denn Micha Marx konnte im Grazer Theatercafé sowohl die Jury, als auch das Publikum überzeugen.

Neben Micha Marx hatten es auch die Vorarlbergerin Julia Schedler, der Niederösterreicher
Nikorrekt ( alias Niko Nagl), die Wiener Schauspielerin Franziska Singer, der Mühlviertler Lehramtsstudent Benedikt Mittmannsgruber und das Grazer Damen-Duo "Menopausen" (alias Ulrike Brantner und Elke Körbitz) ins Finale geschafft.

Interessanterweise dominierte heuer das Wort, Musikkabarett war beim Finale am 24.März im Grazer Theatercafé nicht vertreten, durch den Abend führte wie schon seit 25 Jahren Simon Pichler, Experte in Sachen Schüttelreim, Moderator, Reisejournalist und Kabarettist. Ihm wurde übrigens für Verdienste um den Kleinkunstvogel heuer auch eine Vogel-Statue überreicht.

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