Ausstellungsansicht: „Florian Hecker. Halluzination, Perspektive, Synthese“

JORIT AUST

Radiokolleg - Positionen in der Kunst

Nam June Paik, Florian Hecker, Marina Abramovic, Ashley Hans Scheirl (2). Gestaltung: Thomas Mießgang und Christine Scheucher

Die Radiokolleg-Langzeitserie "Positionen in der Kunst" will Kristallisationspunkte in der Entwicklung der Kunst der vergangenen 50 Jahre aufzeigen: Momente, in denen sich eine neue Dringlichkeit, mediale Sensibilität oder auch politische Durchschlagskraft auf eine Weise manifestierte, die man bis dato so noch nicht gekannt hatte.

Eine Kunst, die traditionelle Genres transzendiert und im intermedialen Diskurs neue ästhetische Sprachen zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen Traum und Trauma zur Debatte stellt. Von Andy Warhol bis Florian Hecker, von Valie Export bis Anne Imhof. Motto: Was zählt, das liegt dazwischen.
Die Edition April 2018 umfasst ein breites Spektrum zwischen etablierten Positionen und kontemporären Ansätzen:

Florian Hecker - Grenzgänger des Hörbaren
Der in Wien lebende deutsche Künstler Florian Hecker ist derzeit einer der bedeutendsten Vertreter der Sound Art, einer relativ neuen intermedialen Kunstform, in der Klänge mit skulpturalen Objekten, oft auch Foto, Video oder computergenerierten Bildern zu großräumigen Installationen verschmelzen.

Hecker will an die Grenzen des Hörbaren vorstoßen: Dorthin, wo der meist mit Hilfe von Algorithmen erzeugte Sound sich als Mehrkanal-Installation im Raum ausbreitet, als hohes Pfeifen in den Ohren zu schmerzen beginnt oder als Ultraschall jenseits des menschlichen Wahrnehmungsapparates zu wirken beginnt.

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