Wiener Musik

Prater ohne Lavendel. Gestaltung: Maria Reininger

Der Mai ist ja die Zeit, in der man traditionellerweise Wien und die blühenden Praterbäume besungen hat. Es geht auch weniger romantisch - und das kann einfach gut klingen: Die Trompeterin Michaela Rabitsch zum Beispiel, die stets ausgedehnte Reisen durch Afrika und Asien unternimmt, der Gitarrist Robert Pawlik und der Schlagzeuger Dusan Novakov haben voriges Jahr eine CD Coming Back To Vienna vorgelegt, deren Sound durch die Jazzgeschichte führt, ein Funk Out inclusive.

Oder es kann herb sein: "Es geht jo eh" gehört dazu, ein Song der Liedermacher Wolf Ratz und Stefan Lichtenegger zum Leben in Wien.

Der in Wien lebende Radiomoderator Danny Locascio, der sich der Einfachheit halber Danny Chicago nennt, hat ein Boogie & Blues Album zu seinen präferierten Wiener Orten produziert. In seinem "Take Me To The Prater" klingt die Geisterbahn ohne noch, als wäre sie harmloses Kindervergnügen. Hintergründiger textet Matilda Leko: sie weiß, was sie vom ohne ebenso herben Spruch "Passt scho!" hält.

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