Alexandria - Suche nach der verloren Weltstadt

Das antike Alexandria besaß noch vor einigen Jahrzehnten europäisches Flair und galt als mondäne Metropole. Heute kämpft die zweitgrößte Stadt Ägyptens mit vielen Problemen.
Gestaltung: Anna Osius

Bis in die 1950er-Jahre war Alexandria eine europäisch geprägte Metropole. Migranten zog es zu Tausenden in das "Paris des Mittelmeeres". Auf den Straßen wurde Französisch und Griechisch gesprochen. Bis heute ist die kleine verbliebene griechische Gemeinde stolz auf die Gründung der Stadt durch Alexander den Großen. Doch der Glanz der Vergangenheit ist längst verblasst. Viele der alten Prachtbauten sind renovierungsbedürftig oder sind abgerissen worden.
Heute leben in Alexandria fünf Millionen Menschen, und dieses rasante Bevölkerungswachstum hat viele Probleme mit sich gebracht: Armut, Wohnungsnot, Müll und Verschmutzung. Manche Viertel gelten als Hochburgen ägyptischer Salafisten. Und die schwierige politische und wirtschaftliche Lage des Landes geht an seiner zweitgrößten Stadt nicht vorbei.


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