Statue von Nelson Mandela

AP

"Es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist"

Nelson Mandelas Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit. Mit Walter Sauer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien.
Gestaltung: Gudrun Braunsperger

Im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit gilt er neben Mahatma Gandhi und Martin Luther King als eine der großen Galionsfiguren des 20. Jahrhunderts. Nelson Mandela erkämpfte in Südafrika das Ende der Apartheid und verbrachte deshalb 27 Jahre seines Lebens im Gefängnis.

Ein Jahr nach seiner Freilassung, 1991, wurde er zum ersten schwarzen Präsidenten seines Landes gewählt. Noch in den späten achtziger Jahren war sich die westliche Welt nicht darüber einig gewesen, ob sie in Mandela einen Terroristen sehen sollte, oder ob man Solidarität mit ihm bekunden dürfe.

1993 erhielt er schließlich den Friedensnobelpreis. Seine Politik der Versöhnung und Vergebung hat ein Tor zur Befreiung Südafrikas aufgestoßen, sein politisches Erbe will jedoch verwaltet werden. Das Ende der Apartheid war nur ein Etappensieg auf dem Weg zur sozialen Gerechtigkeit für die schwarze Bevölkerung in Südafrika, das zeigt die aktuelle Lage angesichts der hohen Arbeitslosigkeit, der Aidskrise und stagnierender politischer Reformen.

Nelson Mandela war sich des langen und schwierigen Wegs vor dem die Republik Südafrika steht, bewusst: "Wenn man einen hohen Berg bestiegen hat, stellt man fest, dass es noch viele andere Berge zu besteigen gibt".

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