Bioarchäologie, Burn-out, Open Access

Bioarchäologie: In Skeletten lesen +++ Burn-out: Vor Überlastung schützen +++ Plan S: Ohne "Open Access" kein Fördergeld

Bioarchäologie: In Skeletten lesen

Menschenskelette liegen tausende Jahre unter der Erde, erzählen aber noch heute von vergangenen Zeiten - von Krankheiten, Essgewohnheiten und manchmal auch vom damaligen Wertesystem. Eine "Skelette-Leserin" ist die US-amerikanische Bioarchäologin Brenda Baker, die gerade bei einem Workshop an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien ist.

Gestaltung: Hanna Ronzheimer
Mit: Brenda Baker, Bioarchäologin an der State University Arizona (USA)


Burn-out: Vor Überlastung schützen

Nicht viele wissen, wer die Sozialpsychologin Christina Maslach ist. Einen von ihr in den 1970iger Jahren beschriebenen seelischen Zustand kennt man hingegen schon: Das Burn-Out-Syndrom. Ihr Credo: Burn-Out ist kein Versagen des Einzelnen.

Gestaltung: Gudrun Stindl


Plan S: Ohne "Open Access" kein Fördergeld

Ab 2020 wollen elf große, europäische Organisationen für Forschungsförderung Studien nur mehr dann fördern, wenn ihre Ergebnisse in Open Access, also für die Öffentlichkeit frei zugänglichen Publikationen erscheinen. Unter den Organisationen ist auch der österreichische FWF. Im Umkehrschluss heißt das: Wer in renommierten, aber teuren Zeitschriften wie "Nature" und "Science" publiziert, bekommt kein Geld mehr. Man möchte die großen Verlage zu mehr Open Access bewegen, heißt es von den Initiatoren auf science.ORF.at.


Redaktion: Elke Ziegler

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