Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • EU-Landwirtschaftsminister-Treffen in Schloss Hof

    Die Europäische Union ist mehr als nur Brexit oder Migrationspolitik: so existentiell diese Themen für die EU auch sein mögen, und aktuell ohne konkrete Lösungsperspektive, wie man am Gipfel in Salzburg gesehen hat - es gibt auch andere dringliche Themen - das kommende EU-Budget, nach dem Brexit, ist eines davon.

    Die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Kürzungen bei den Landwirtschaftsförderungen sind dabei ein besonders kontroversiell diskutierter Punkt. Die Position Österreichs vor dem Sommer: mehr ins EU-Budget einzahlen – nein zu weniger für die Landwirtschaft. Das wird Thema sein beim informellen Rat der EU-Landwirtschaftsminister heute und morgen in Schloss Hof in Niederösterreich.

  • Köstinger: Lebensmittel-Herkunft kennzeichnen

    Die EU-Landwirtschaftsminister beraten heute und morgen bei einem informellen Treffen in Niederösterreich über die gemeinsame Agrarpolitik. Ziel sei es, die Qualität von Lebensmitteln zu stärken, und regionale Produktion zu fördern, sagt die Gastgeberin, Österreichs Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). So wird die Frage der Lebensmittelsicherheit Thema sein.

    Österreichs Regierung hat sich in ihrem Regierungsprogramm für eine verpflichtende Herkunftsbezeichnung auch von verarbeiteten Lebensmitteln ausgesprochen, also woher kommen beispielsweise die Eier in den Nudeln und wie wurden sie produziert. Frankreich entwickelt und evaluiert gerade so ein Modell, sagt die Umweltministerin. Das Modell soll dann auch in Österreich eingeführt werden. Gelten soll es ab 2019, so Köstinger im Ö1-Morgenjournal.

  • Zweite Einigung im Fall Maaßen

    In Deutschland gilt für die Parteien der Regierungsparteien in der Causa: vor dem Kompromiss ist nach dem Kompromiss und es wird so lange verhandelt, bis dann wirklich alle mit dem Kompromiss leben können. Letzte Drehung: Der umstrittene Chef des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen wird doch nicht Staatssekretär im Innenministerium bei gleichzeitiger Erhöhung der Bezüge, sondern Sonderberater im Innenministerium. Darauf hat sich die Koalition gestern abend geeinigt.

  • "SPÖ eine zerrüttete Partei"

    In Österreich haben sich die Sozialdemokraten vergangene Woche praktisch ansatzlos und ohne Fremdeinwirkung in die Parteikrise geschossen. Das Ergebnis: Parteichef Christian Kern geht, möglicherweise nach Brüssel, Pamela Rendi-Wagner kommt, als erste Frau an der SPÖ-Spitze. Wie darnieder oder nicht liegt die Partei wirklich und kann bzw. wie kann die designierte Parteichefin sie wieder aufrichten? Aktuell sei es eine zerrüttete Partei, so die Analyse von Politikberater Thomas Hofer. Die Ostachse, der rechte Flügel der Partei, sei übergangen worden und habe die neue Vorsitzende deshalb mit „einigen Vorschussdisteln“ bedacht, so Hofer im Ö1-Morgenjournal.

  • Generationswechsel an der deutschen Börse

    Nimmt man die Börsen als Seismographen für das, was sich in der Wirtschaft tut, dann ist diese Meldung vom wichtigsten deutschen Aktienindex, dem DAX, tatsächlich höchst bemerkenswert: Die traditionsreiche Commerzbank ist aus den Top 30 gerutscht, musste Platz machen für Wirecard, ein sogenanntes FinTech, das zwar kaum einer kennt, dessen Finanzdienstleistungen aber so gut wie jeder online oder via Chip nutzt. Ein "Generationswechsel" an der deutschen Börse.

  • Kino: "The man who killed Don Quixote"

    Mit seinem Film „The man who killed Don Quixote“ schrieb Terry Gilliam, britischer Regisseur und ehemals Monty Python-Mitglied, schon lange vor Kinostart Geschichte. Fast drei Jahrzehnte dauerte die Fertigstellung der fantastischen Komödie. Heuer im Mai hatte der Film, der sich jeglichen Erzählkonventionen entzieht, in Cannes Premiere. Ein Film rund um einen Regisseur, der sich plötzlich als Figur in seiner eigenen Don-Quijote-Verfilmung wiederfindet - Rechtsstreitigkeiten, Pleiten und Naturkatastrophen inklusive. Ende dieser Woche kommt er auch in die österreichischen Kinos.

  • Londoner Designfestival mit Linz-Achse

    In London ist am Wochenende das diesjährige Designfestival zu Ende gegangen. Mit über 400 Events hat sich die britische Metropole einmal mehr als Dreh- und Angelpunkt für Kunst und Innovation präsentiert - mit dabei waren junge Designer und Künstler aus Linz.

Service

Kostenfreie Podcasts:
Journale - XML
Journale - iTunes
Kultur aktuell - XML
Kultur aktuell - iTunes

Sendereihe