Die Welten einer Stadt

Kunst in der Votivpark-Garage
Veza Canetti-Preis an Petra Ganglbauer

Kunst in der Votivpark-Garage

Es ist kaum zu glauben, was sich in den 1960er Jahren in der Tiefgarage unter dem Sigmund-Freud Park in Wien einmal abgespielt hat. Hier stellte man nicht einfach sein Auto ab, hier befand sich eine Automobil-zentrierte Unterwelt, erzählt die Künstlerin Doris Krüger. Mit einer künstlerischen Intervention bringt das Duo Krüger und Pardeller ein Stück vom alten Flair zurück in die Votivpark-Garage. Architektonisch erzählen heute höchstens noch die bunten Mosaikfenster aus einer Zeit, in der hier unten einmal eine Bar untergebracht war. Stars wie Peter Alexander oder Fritz Muliar trafen sich hier auf einen Drink oder dinierten im Tiefgaragen-Restaurant bei Opernmusik. Inspirieren ließ sich das Künstlerduo Krüger und Pardeller von wenigen erhaltenen Fotos aus jener Zeit.- Gestaltung: Hanna Ronzheimer


Veza Canetti-Preis an Petra Ganglbauer

Petra Ganglbauer, Autorin, Radiokünstlerin und Präsidentin der Grazer Autorenversammlung, kommt eigentlich aus Graz. Dieser Stadt hat sie mit ihrem jüngsten Buch namens "Mit allen Sinnen" eine Art literarische Abrechnung geschenkt. Mittlerweile lebt sie abwechselnd im Burgenland und in Wien. Eine Stadt, die sie in ihrer künstlerischen Arbeit immer wieder inspiriert.
Petra Ganglbauer ist die Preisträgerin des diesjährigen Veza Canetti-Preis der Stadt Wien. Der Preis wird jährlich an eine Schriftstellerin für ihr Lebenswerk verliehen. Die Namensgeberin Veza Canetti, eine gebürtige Wienerin, war die Frau des Schriftstellers Elias Canetti und ebenfalls eine Literatin. Morgen Abend wird der Preis im Wien Museum "MUSA" verliehen.-
Gestaltung: Hanna Ronzheimer

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