World Disaster Report 2018: Millionen ohne HIlfe

Der Umfang der internationalen humanitären Hilfe hat Rekordniveau erreicht, es gibt aber auch so viele Krisen und Menschen in Not wie nie zuvor.
Gestaltung: Cornelia Krebs

Millionen von Menschen weltweit bleiben nach Katastrophen in ihrem Elend allein - das zeigt der aktuelle Katastrophenbericht des Roten Kreuzes. Weil viele in Not geratene Menschen gar nicht erreicht werden, sind Schätzungen über ihre genaue Zahl schwierig. Das UN-Nothilfebüro geht davon aus, dass in diesem Jahr insgesamt 134 Millionen Menschen humanitäre Hilfe brauchen. Das ist etwa jeder 57. Erdenbewohner. Manche Regionen sind schwer erreichbar, entweder, weil das Gelände unwegsam ist oder weil Rebellen oder Banden die Wege unsicher machen. Zudem wächst die Not weltweit, das Spendenaufkommen hält damit aber nicht Schritt.
Über Herausforderungen und Strategien für die Zukunft haben vor kurzem Experten in der Wiener UNO-City beraten.

Sendereihe