Schlafen statt hungern

Der Siebenschläfer - ein Meister des Winterschlafs

Wie verbringen seine Tierkollegen den Winter, fragt sich Rudi zurzeit. Der Siebenschläfer frisst sich im Herbst mit Bucheckern und Eicheln ganz voll und schläft dann den ganzen Winter in einer Erdhöhle, erzählt Claudia Bieber vom Forschungsinstitut für Wildtiere der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Die Biologin ist fasziniert von den Meistern des Winterschlafs. Mehr als ein halbes Jahr verbringen die Nagetiere in einer Erdhöhle; ohne sich zu bewegen, ohne zu fressen, ohne zu trinken.


Claudia Bieber: "Der Siebenschläfer ist unter den Winterschläfern der, der diese Strategie perfektioniert hat. Wenn nämlich ein ganz schlechtes Jahr ist und er sich im Frühjahr denkt, dass es in diesem Jahr nicht genug Futter gibt, dann bekommt er in diesem Jahr keine Jungen. Dann geht er im frühen Sommer einfach wieder in den Winterschlaf unter die Erde und es kann sein, dass er elf Monate durchschläft. Bis er im nächsten Frühjahr sagt: ‚Dieses Jahr ist es super. Ich bleibe wach und fresse viel und kriege Junge."


Gestaltung: Johanna Steiner

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