Der Redekünstler

Leben und Wirken von Marcus Tullius Cicero. Mit Wolfgang Hameter, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik, Universität Wien.
Gestaltung: Hanna Ronzheimer

Er war der Sohn eines römischen Ritters und wurde zum bedeutendsten Redner im Alten Rom. Marcus Tullius Cicero wurde am 3. Januar 106 v. Chr. geboren, nicht in die Oberschicht, sondern in die sogenannte zweite Gesellschaftsschicht. Sein Vater legte Wert auf eine gute Ausbildung. Cicero lernte bereits als Kind Griechisch und ließ sich in Rom und Griechenland in Recht, Rhetorik und Philosophie ausbilden.

Berühmt wurde er zunächst für seine Reden als Anwalt in Rom. Seine beruflichen Erfolge ermöglichten ihm die römische Ehrenlaufbahn, die normalerweise der Oberschicht vorbehalten war. Cicero schaffte es schließlich bis zum Konsul. Als solcher deckte er die Verschwörung des Catilina auf. Dessen Putschversuch wurde niedergeschlagen, Cicero wurde als Retter des Vaterlandes gefeiert. Nach seiner politischen Karriere schrieb er unter anderem "De oratore" (Über den Redner), "De re publica" (Über den Staat), "De legibus" (Über die Gesetze) außerdem mehrere philosophische Schriften. Nach Cäsars Tod 44 v. Chr. machte Cicero sich politische Feinde im zweiten Triumvirat. Er wurde öffentlich zum Todfeind erklärt und am 7. Dezember 43 v. Chr. ermordet.

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