Installation aus Spiegeln und Glasplatten

FJK3

Die unterschätzten Kulturereignisse des Jahres 2018

Jahresrückblick der Kulturredaktion

Beiträge

  • Kulturrückblick

    Die Bildende Kunst konnte in diesem Jahr mit großen Ausstellungen punkten: Von Rachel Whiteread im Belvedere 21 bis zu Tacita Dean im Kunsthaus Bregenz. Nicht zu vergessen - im zu Ende gehenden Otto-Wagner-Jahr die Otto-Wagner-Ausstellung im Wien Museum, eine spannende Monet-Retrospektive in der Albertina und natürlich die große Bruegel-Sonderausstellung im Kunsthistorischen Museum, die ja noch bis 13. Jänner zu sehen ist. Christine Scheucher erinnert jedoch lieber an Jose Dávilas "A Simple Rule to Remember" in der Wiener Galerie Franz Josefs Kai 3.

  • Kulturrückblick

    In Sachen Theater und Musiktheater war 2018 nicht nur ein dichtes, sondern auch ein aufsehenerregendes Jahr - man denke nur an die einvernehmliche, und trotzdem sehr plötzliche Trennung der Wiener Festwochen von ihrem Leiter Tomas Zierhofer-Kin und an die ebenso rasche Entscheidung der Wiener Kulturstadträtin, Christophe Slagmuylder als neuen Festwochen-Chef zu engagieren. An dieser Stelle soll es aber nicht um Kulturpolitik gehen, sondern um die ungewöhnlichsten und riskantesten Produktionen 2018 - und zwar abgesehen von Aufführungsort und Rahmen. Wer wagt, gewinnt, hat es da 2018 geheißen. Meint jedenfalls Kollege Gernot Zimmermann, der an die Burgtheater-Produktion "jedermann (stirbt)" und "Salome" bei den Salzburger Festspielen erinnert.

  • Kulturrückblick

    Wer wissen will, wer in der Pop-Musik gerade den spannendsten Ausflug abseits des Mainstream unternimmt, oder ob ein Urgestein nach langer Zeit wieder ein Album veröffentlicht hat, mit dem er seine jungen Kollegen alt aussehen lässt, klopft an die Tür von Kollegen David Baldinger. Der verrät uns dann, wie hörenswert die aktuellen Alben heimischer Größen wie Soap&Skin oder Bilderbuch sind, oder ob es sich lohnt, die neuen Platten der alten Herren Paul McCartney und Paul Simon aufzulegen. Aber wenn wir nur einen Künstler, oder eine Künstlerin nennen müssten, der oder die abseits des Medienrummels feine neue Klänge auf den Markt gebracht hat, welcher wäre denn das, David Baldinger? - Richard Thompson: "13 Rivers".

  • Kulturrückblick

    2018 gab es Filme, auf die sich fast alle einigen konnten, wie etwa den Venedig-Gewinner "Roma", das von Netflix produzierte Schwarzweiß-Epos von Alfonso Cuarón. Daneben erschien aber auch Unscheinbares, das vom Großteil der Kritik zwar anerkennend abgenickt wurde, ansonsten aber nicht weiter auffiel. Zumindest eine dieser übersehenen Perlen hat unser Film-Kollege Arnold Schnötzinger für uns heraufgetaucht: Gustav Möllers "The Guilty".

  • Kulturrückblick

    TV-Serien boomen, das hat sich auch 2018 nicht geändert. Unter den zahllosen Neuproduktionen hat zum Beispiel die Serie "Homecoming" mit Julia Roberts in der Hauptrolle für Begeisterung bei Kritik und Publikum gesorgt. Die Bandbreite war wie gewohnt groß: nämlich vom Dauerglanzlicht „Game of Thrones“ bis zur Ermordung von Gianni Versace, vom Fantasy-Epos bis zum Doku-Drama, Für Benno Feichter gab es in diesem fast nicht mehr zu überblickenden Angebot aber doch eine Serie, die sich von der Konkurrenz abgehoben hat: "Maniac" in der Regie von Cary Fukunaga.

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