Porträt von Kaiser Maximilian I.

APA/ROLAND SCHLAGER

Der letzte Ritter

Kaiser Maximilian I. Mit Sabine Weiss, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck.
Gestaltung: David Winkler-Ebner.

"Wer ime im leben kain gedechtnus macht, der hat nach seinem tod kain gedechtnus, und demselben menschen wird mit dem glockendon, vergessen." Mit diesen Zeilen endet der "Weißkunig", eines jener zahlreichen autobiografischen Werke, mit denen der römisch-deutsche Kaiser Maximilian I. noch zur Lebzeiten sein Andenken pflegte. Und er mag recht getan haben - die Erinnerung an jenen Habsburger, dem es durch zahlreiche Feldzüge, Erbschaften und geschickte Heiratspolitik gelang, die Herrschaft seines Hauses entschieden zu erweitern, ist auch heute noch präsent wie kaum ein anderer Habsburger.

Sein 500. Todestag ist ein weiterer Anlass, das Leben jenes Mannes in den Blick zu nehmen, dessen Leidenschaft für die Jagd und das Turnierwesen sowie das Festhalten am Ideal des mittelalterlichen Rittertums ihm den Beinamen "der letzte Ritter" einbrachte.

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