Apps auf dem Iphone

AFP/MANAN VATSYAYANA

App statt Website

1. Wie die Offenheit des Netzes verloren geht.
Gestaltung: Lukas Plank.

2. Das "Book Republication Program". Wie die Gesellschaft von einem schwachen Urheberrecht profitiert.
Gestaltung: Elke Ziegler

1. Viele Online-Plattformen drängen Besucher dazu, die hauseigene App herunterzuladen. Wenn man das nicht möchte, wird man entweder immer wieder dazu aufgefordert oder kann das Angebot nur eingeschränkt nutzen. Wer sich online ohne die Apps der großen Social Media-Plattformen umtun möchte, steht häufig vor verschlossenen Türen. Und auch kleinere Angebote gibt es manchmal nur als App. Apps bieten viele Vorteile, sie sind oft schneller und übersichtlicher - aber wer das Internet vor allem über Apps nutzt, gibt damit auch einiges an Kontrolle ab, meint Lukas Plank.

2. Anfang 2019 hat Österreich die EU-Ratspräsidentschaft an Rumänien übergeben, und ein Thema steht auf der Agenda des neuen Vorsitzlandes ganz oben: eine Reform des Urheberrechts. Österreich ist es nicht gelungen, die Copyright-Regeln für alle EU-Staaten neu zu formulieren, wie Kulturminister Gernot Blümel Mitte Dezember mitgeteilt hat. Zu weit sind Befürworter und Gegner eines strengeren Urheberrechtes auseinander gelegen. Die einen sprechen von immensen Schäden, die durch Verletzungen des Copyrights durch Internet-Plattformen wie YouTube und Google entstehen. Die anderen warnen vor fehlerhaften Algorithmen, die auch freie Inhalte sperren würden, und sehen einen direkten Weg in die Zensur. Aber wie wirken sich strenge im Gegensatz zu lockeren Copyright-Regeln tatsächlich aus? Eine Forscherin, die dazu Fakten und Daten auf der Basis historischer Ereignisse liefert, ist die Ökonomin Petra Moser. Sie lehrt an der New York University, war für einen Vortrag aber kürzlich in Wien. Elke Ziegler hat sie getroffen.

Moderation und Redaktion: Franz Zeller

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