Besucherrekord im MQ +++ Film "Joy" +++ Klassenzimmertheater

1. Besucherrekord im Museumsquartier Wien
2. Gespräch mit der Filmemacherin Sudabeh Mortezai
3. Klassenzimmertheater on stage

Beiträge

  • Besucherrekord im Museumsquartier Wien

    4,5 Millionen Menschen kamen im Jahr 2018 in das Museumsquartier in Wien - eines der größten Kulturareale der Welt. 41% davon, also 1,8 Mio besuchten Kultureinrichtungen wie das Leopold Museum, die Kunsthalle oder das MUMOK. Der Rest hielt sich in den Höfen auf, angelockt von der Gastronomie und den Kulturangeboten in den allgemeinen Arealen. Zu nennen wäre da etwa das O-Töne Literaturfestival, eines der größten Literaturfestivals Europas. Oder die MQ Classics, eine Veranstaltungsreihe, bei der junge Künstler aus dem Bereich der klassischen Musik ein junges Publikum anlocken. Bei der heutigen Pressekonferenz wurden nicht nur die Besucherzahlen, sondern auch ein paar Highlights der kommenden Saison präsentiert.

  • "Joy" - Gespräch mit der Filmemacherin Sudabeh Mortezai

    "Joy" - so heißt der neue Film der iranisch stämmigen Wiener Filmemacherin Sudabeh Mortezai. Und Joy, das ist auch der Name der Hauptfigur des Films, der anders als es der Titel vermuten lässt, eine alles andere als leichte Realität nachzeichnet. Mortezai erzählt hier von jungen Frauen, die als Opfer von Menschenhandel in Wien als Zwangsprostituierte ausgebeutet werden. Schon mit ihrem Spielfilmdebut "Macondo" über einen tschetschenischen Buben in einer Flüchtlingssiedlung am Stadtrand Wiens, wurde Mortezai 2014 in den Wettbewerb der Berlinale eingeladen. "Joy" - ausgezeichnet in der Nebenreihe "Giornate degli autori" in Venedig, mit dem Wiener Filmpreis oder den Hauptpreisen der Festivals von London und Marrakesch - kommt diese Woche in die heimischen Kinos.

  • Klassenzimmertheater on stage

    Das Statement von Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass in Wien immer weniger Menschen in der Früh aufstehen, um arbeiten zu gehen, hat vor wenigen Tagen bei der Opposition, aber auch in den sozialen Medien für große Aufregung gesorgt. Mit der aktuellen Frage: "Ist nur ein leistungsorientierter Mensch ein guter und wertvoller Mensch?" beschäftigt sich das Stück "Ich, Parasit", das morgen Abend im Dschungel Wien zu sehen ist. Ursprünglich ist das von der Gruppe "Klassenzimmertheater" konzipierte Stück durch Wiener Schulen getourt. Doch nachdem die finanzielle Förderung für das Klassenzimmertheater vor einem Jahr eingestellt wurde, finden die Stücke jetzt wieder zurück ins Theater: "Klassenzimmertheater on stage".

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