Hans Haid ist tot, Afrikansiche Künstler in Brüssel, Buch über Gerda Taro

1. Nachruf auf Hans Haid
2. Neu im Kino: "Frühes Versprechen"
3. AFROPOLITAN Festival Brüssel
4. La Ragazza con la Leica

Beiträge

  • Nachruf auf Hans Haid

    Der Ötztaler Dialektdichter und Volkskundler Hans Haid ist kurz vor seinem 81. Geburtstag gestorben. Die österreichische Dialektliteratur verdankt ihm ihren Neuaufbruch ab Ende der 1960- er Jahre. Bevor sich der Dialektdichter ab Ende der 1980- er Jahre in seiner Arbeit wieder auf das Ötztal konzentrierte, initiierte und baute er viele Jahre in Wien und Reinprechtspölla im Waldviertel Einrichtungen wie das Internationale Dialektinstitut "IDI" oder die" Arge Region Kultur" mit auf. Er veröffentlichte Mundartgedichte, Hörspiele und Romane, aber auch zahlreiche Bildbände und volkskundliche Bücher. Bereits vor einigen Jahren hatte er den volkskundlichen und historischen Teil seiner umfangreichen Sammlung an das Ötztaler Heimatmuseum übergeben, der literarische Teil seiner Sammlung ging als Vorlass an das Brenner-Archiv.

  • "Frühes Versprechen" - Film über Romain Gary

    Er war Schriftsteller, Drehbuchautor, Filmregisseur, Fliegerhauptmann im Zweiten Weltkrieg, Abenteurer und Diplomat. Die Rede ist vom französischen Autor und Lebemann Romain Gary, der ursprünglich aus Vilnius stammte. Gary hat mehr als 30 Romane geschrieben und auch zwei Mal den "Prix Concourt", den höchsten franzöischen Literaturpreis erhalten. "Frühes Versprechen" so heißt einer dieser Romane, der vor allem Garys enge Beziehung zu seiner Mutter in den Mittelpunkt stellt. Der französische Regisseur Eric Barbier hat dieses Buch nun verfilmt, mit dem Charlotte Gainsbourg und dem Schauspieler Pierre Niney in den Hauptrollen. Ab Freitag läuft "Frühes Versprechen" in den heimischen Kinos.

  • Prämierter Roman "Das Mädchen mit der Leica"

    "La Ragazza con la Leica" hat 2018 den Premio Strega gewonnen, den bedeutendsten Literaturpreis in Italien. Die Autorin Helena Janeczek schreibt über das kurze Leben von Gerda Taro, die als Fotografin an der Seite Robert Capas arbeitete und - als erste Fotoreporterin - 1937 im Spanischen Bürgerkrieg starb. Janeczek ist in einer polnischstämmigen Familie in München geboren, lebt seit 35 Jahren in Italien und schreibt auf Italienisch. In dem Buch geht es zum Teil auch um ihre eigene Familiengeschichte.

  • Afropolitan-Festival Brüssel

    Sichtbarmachen von afrikanischen Künstlern und Künstlerinnen, in Afrika, in Europa, der ganzen Welt. Das ist Ziel des Festivals Afropolitan, das am Samstag im Kulturzentrum Bozar in Brüssel beginnt. BOZARs AFROPOLITAN ist eine Plattform für die lebendige Kreativität junger afrikanischer Künstler, die die Kluft zwischen Kontinenten, Kulturen und Einflüssen überbrücken und neue künstlerische Formen und Geschichten schaffen. Bozar möchte zum Nachdenken anregen, ein breites Publikum mischen und Perspektiven für Africa Next Narratives eröffnen. Von 8. bis 10. Februar wird der Kunstszene der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa und afrofeministischen Künstlerinnen und Künstlern die Bühne eröffnet. Elena Akilo ist eine der Organisatorinnen des Festivals.

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