Eine Installation von Hito Steyerl

AFP/GABRIEL BOUY

Positionen in der Kunst

Hito Steyerl, Günter Brus, Sylvia Eckermann, Ernst Caramelle (1). Gestaltung: Thomas Mießgang, Christine Scheucher

Die Radiokolleg-Langzeitserie Positionen in der Kunst will Kristallisationspunkte in der Entwicklung der Kunst der letzten 50 Jahre aufzeigen: Momente, in denen sich eine neue Dringlichkeit, mediale Sensibilität oder auch politische Durchschlagskraft auf eine Weise manifestierte, die man bis dato so noch nicht gekannt hatte. Eine Kunst, die traditionelle Genres transzendiert und im intermedialen Diskurs neue ästhetische Sprachen zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen Traum und Trauma zur Debatte stellt.

Hito Steyerl - Die Künstlerin als Avatar
2017 kürte sie das britische Kunstmagazin "Artreview" zur einflussreichsten Akteurin des internationalen Kunstbetriebs. Mit ihren animierten Videoinstallationen war die deutsch-japanische Künstlerin Hito Steyerl bei Großausstellungen wie der Venedig-Biennale (2015), oder den Skulptur Projekten in Münster (2017) präsent. Als Lehrende an der Universität der Künste in Berlin setzt die 1966 geborene Künstlerin auch theoretische Akzente. Steyerl wirft in ihren visuellen Exkursionen die Frage auf, wie sich Stadtplanung, Kriegsführung, Macht oder Großkapital verändern. Häufig generiert sie Motive in einer 3D-Umgebung, durch die die Künstlerin als Avatar navigiert.
Gestaltung: Christine Scheucher

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