Twitter zwischen Empörung und Anteilnahme

1. Studie zur Verbreitung von Informationen in sozialen Netzwerken
Gestaltung: Lukas Plank

2. Abschlussverhandlungen zu EU-Urheberrechtsnovelle

1. Twitter und Facebook gelten als Empörungsmedien und als Schleuder für Falschinformationen. Ein Vorurteil? Zum Teil. Aber was zeichnet Kommunikation auf Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube tatsächlich aus? Wissenschafter an der Wirtschaftsuniversität Wien gehen dieser Frage in einem Forschungsprojekt nach. Im Zentrum stehen dabei Emotionen - und die Analyse vieler, vieler Nachrichten. Lukas Plank hat sich unter anderem erklären lassen, wie selbst Leute, die Falschnachrichten korrigieren wollen, zu deren Verbreitung beitragen können.

2. Die Reform zum EU-Urheberrecht geht in die Zielgerade. Letzte Woche haben sich die Mitgliedsstaaten auf einen Kompromissentwurf von Frankreich und Deutschland geeinigt. Er sieht vor, dass neue, kleine Internet-Plattformen KEINE Uploadfilter einrichten müssen. Rund um Artikel 13, der zur Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen solche automatischen Inhaltskontrollen vorsieht, hatte es ja heftige Diskussionen gegeben. Der Verband der Internetserviceprovider ISPA warnt etwa vor solchen Uploadfiltern. Nun muss die Urheberrechtsreform noch den Trilog von Parlament, Kommission und Rat passieren.

Moderation und Redaktion: Franz Zeller

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