Ö1 Journal um acht

Beiträge

  • Dritte Abstimmung über Brexit-Deal

    Heute sollte Großbritannien aus der EU austreten. Doch auch zwei Jahre nach dem offiziellen Austritts-Ansuchen ringt die britische Regierung darum, das entsprechende Scheidungsabkommen erst durchs Parlament zu bekommen. Zwei Mal ist Theresa May damit bereits gescheitert, heute will sie zumindest einen Teil des Abkommens durchs Parlament bringen.

  • Großbritannien droht Facharbeitermangel

    Der Brexit ist heute auch Thema im Wirtschaftsmagazin "Saldo", wo es unter anderem darum geht, was das Chaos rund um den Austritt Großbritanniens aus der EU für die britische Wirtschaft bedeutet. Zu Wort kommen der österreichische Wirtschaftsdelegierte in London und Alexander Clarkson vom King's College London.


    Mehr dazu in “Saldo” um 9.42 Uhr in Ö1.

  • Parlament beschließt Parteienförderung

    Der Nationalrat hat am Abend die Erhöhung der Parteienförderung um zwei Prozent beschlossen. Das ist weniger als gesetzlich möglich gewesen wäre, allerdings wird die Parteienförderung künftig jedes Jahr mit der Inflation steigen. In der Debatte spätabends im Parlament hat die Opposition den Beschluss heftig kritisiert. Die Regierungsparteien verteidigen die Erhöhung der Parteienförderung als gerechtfertigt.

  • Van der Bellen: Identitären-Auflösung "heikel"

    Bundespräsident Alexander Van der Bellen zeigt sich skeptisch über eine Auflösung der als rechtsextrem eingestuften Identitären. Diese Woche ist bekanntgeworden, dass der Neuseeland-Attentäter den Identitären 1500 Euro gespendet hatte - was eine Debatte über den Verein ausgelöst hat. Am Rand des UNO-Klimatreffens in New York hat Van der Bellen erklärt, das sei eine politische Frage - rechtlich sei eine Auflösung der Identitären schwierig.

  • Rumäniens Korruptionsjägerin angeklagt

    Die rumänische Korruptionsjägerin Laura Kövesi ist in ihrem Heimatland wegen Korruption angeklagt worden. Wie rumänische Medien berichten, steht sie unter polizeilicher Aufsicht und darf das Land nicht verlassen. Kövesi hat sich als Chefin der Anti-Korruptionsbehörde einen Namen gemacht und kandidiert für den Posten der EU-Generalstaatsanwältin. Die Anklage dürfte ihre Kandidatur jetzt erschweren.

  • Weißrussische Opposition zu Kurz-Besuch

    Bundeskanzler Sebastian Kurz wird heute in Minsk den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko treffen. Dabei wird sowohl der Ausbau der bilateralen Beziehungen, als auch jener zwischen Minsk und der EU Thema sein. Als "Europas letzter Diktator" wird Lukaschenko oft bezeichnet, weil Weißrussland als letzter europäischer Staat die Todesstrafe anwendet und weil Lukaschenko äußerst repressiv gegen Kritiker vorgeht. Vor drei Jahren hat die EU die langjährigen Sanktionen trotzdem fast vollständig aufgehoben, weil Lukaschenko die politischen Gefangenen freigelassen hatte. Ein schlechter Handel, kritisieren Oppositionelle wie Jewgeni Afnagl, der mit den Annäherungsversuchen europäischer Regierungschefs an Lukaschenko wenig anfangen kann.

  • NEOS-Mlinar kandidiert in Slowenien

    Angelika Mlinar, derzeit noch EU-Abgeordnete der NEOS, wird bei der kommenden EU-Wahl wieder antreten. Allerdings nicht für die NEOS, sondern für eine slowenische liberale Partei. Heute wird das offiziell.

  • Digitaler Wandel im Journalismus

    Die Digitalisierung hält in allen Bereich Einzug, auch im Journalismus - wie wir Medien konsumieren verändert sich, und Journalisten und Medienhäuser müssen sich mitentwickeln. Welche Anforderungen haben Konsumenten an Medien und welche Kompetenzen brauchen Journalisten in Zukunft, um mit der Digitalisierung mithalten zu können? Damit beschäftigt sich die Fachhochschule Burgenland - bei einer österreichweiten Konferenz am Mittwoch und in einer aktuellen Studie.

Service

Kostenfreie Podcasts:
Journale - XML
Journale - iTunes

Sendereihe