Apropos Operette

Nach Johann Strauss - Operettenbearbeitungen nach Melodien des Walzerkönigs. Ausschnitte aus "Wiener Blut", "Die Tänzerin Fanny Elssler", "1001 Nacht", "Das Lied der Liebe" u.a. Gestaltung: Michael Blees.

Als 1899 der Direktor des Wiener Carltheaters bei Johann Strauss eine neue Operette bestellen wollte, hat der Walzerkönig aus Altersgründen abgelehnt. Er erlaubte jedoch, dass Melodien aus seinem umfangreichen Schaffen ausgewählt und für den Bühnengebrauch adaptiert werden durften - die bis heute erfolgreiche Operette "Wiener Blut" ist derart entstanden. Damals hat Strauss wohl kaum geahnt, dass noch unzählige weitere Operetten mit seiner Musik auf diese Art und Weise entstehen sollten. Zu den Strauss-Bearbeitern in den Jahrzehnten nach dem Tod des Komponisten haben namhafte Tonschöpfer wie Ralph Benatzky, Julius Bittner - und auch Erich Wolfgang Korngold gezählt. Er hat sich unter anderem dem erfolglosen "Spitzentuch der Königin" angenommen, hat die Partitur durch andere Strauss-Werke erweitert und im Stil der 1920er Jahre modernisiert - das Resultat war das "Lied der Liebe", 1931 im Berliner Metropoltheater uraufgeführt.

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