ORF/URSULA HUMMEL-BERGER
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Freudenthaler im Sommergespräch
"Es ist die Vergeblichkeit des Erzählens" - Autorin Laura Freudenthaler im Gespräch mit Julia Zarbach
2. August 2026, 16:00
"Es ist die Vergeblichkeit des Erzählens. Es gibt keine endgültige Geschichte und es ist nie wahr. Das ist wohl mein Antrieb im Grunde", sagt die österreichische Schriftstellerin Laura Freudenthalter. Ihre Texte verstehen sich als suchende Literatur und handeln vom Privaten als politischem Raum, von Krieg und Erschöpfung, aber auch von Nähe, Begehren und den Möglichkeiten des Miteinanders.
Im Gespräch mit Julia Zarbach nähert sich die Autorin den Themen ihrer Werke - von "Der Schädel von Madeleine" und "Die Königin schweigt" über "Geistergeschichte" und "Arson" bis zu ihrem neuen Roman "Iris" - nochmals an, und legt dar, wie sie den Zustand der Welt versteht, untersucht Erinnerung und Wahrnehmung und spricht über die Bedeutung von Sprache und Schweigen.
