Track 5'

Gesucht waren packende und unterhaltsame Eigenkreationen für den Kurzhörspielwettbewerb Track 5' von Ö1 und der schule für dichtung. Das Motto: "Da ist jemand". Von insgesamt 141 Einreichungen entsprachen 131 den geforderten Kriterien: Maximal 5 Minuten Länge, 1 Original-Ton und der Satz: "Da ist jemand."

Am 11. Februar werden die von einer Jury ausgewählten Top 10 in der Alten Schmiede Wien um 20 Uhr vorgestellt. Die Siegerprojekte werden im Rahmen der "Ö1 Hörspiel-Gala" am 22. Februar 2019 im ORF-RadioKulturhaus präsentiert und am 2. März im "Ö1 Hörspiel"-Magazin ausgestrahlt.

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Da ist jemand!

Magdalena Müller-Hauszer - 14.01.2019 | 13:21

Mitwirkende: Lisa Zobernig, gebürtige Grazerin, 27 Jahre alt, wohnt seit zwei Jahren in Wien. Nach ihrem Abschluss am Gymnasium, hat sie die Ausbildung zur psychiatrischen Krankenschwester gemacht und dreieinhalb Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Zurzeit geht sie ihrem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft nach. Nebenbei interessieren sie Bücher, Sie ist gerne im Austausch mit anderen und pflegt gerne eine philosophische und kritische Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Magdalena Müller-Hauszer: Geboren (1994) und aufgewachsen in Graz in einer musik- und theaterbegeisterten Familie, erfuhr sie bereits im Kindesalter ersten Instrumentalunterricht für Gitarre und Klarinette. Später kamen noch Violine und Klavier hinzu. In ihrer Kindheit und Jugend wirkte sie bei unterschiedlichsten musikalischen Projekten an der Waldorfschule Graz sowie der Israelitische Kultusgemeinde Graz mit. Seit 2015 studiert sie an der Universiät Wien Musikwissenschaften und ist seit dem Jahr 2016 außerdem Studentin für Komposition am Vienna Music Institut. Sonstige Mitwirkende: - Fabian Pfitzer Inhaltsangabe: Das Hörspiel soll einen Einblick in das Leben einer schizophrenen jungen Frau geben, die ihren Stimmen im Kopf hilflos ausgeliefert ist. Die einzunehmenden Medikamente dämpfen zwar das Chaos in ihrem Kopf, jedoch besiegen sie nicht die bedrohenden Stimmen. Das Hörspiel soll hier auf gewisse Weise zu einer erhöhten Akzeptanz psychisch kranken Menschen gegenüber ermuntern und zu einem kritischen Zugang zu Medikamenten im psychiatrischen Bereich anregen. Zu beginn hört die junge Frau, jemanden durch das Stiegenhaus zu ihr kommen. Es sind die Stimmen in ihrem Kopf welche immer präsenter und lauter werden. Verzweifelt versucht sie ihre Medikation einzunehmen, doch das hält die Stimmen nicht auf,sie werden nur gedämpft.

Troia Molka – Wandersage aus Zürich

Leo Münch - 14.01.2019 | 08:20

Bei meiner Einreichung für Track 5’ handelt es sich um eine 5 minütige Version der Erzählung „Troia Molka – Wandersage aus Zürich“. Der Fokus liegt dabei im Sprachgebrauch, dem Verweben und Rhythmisieren von Sprache. Der Aufbau der Erzählung ist ähnlich einer Wandersage strukturiert, die SprecherInnen (StudentInnen der ZHdK) bilden einen örtlichen Bezug und färben so den Kontext der Geschichte. Inhaltlich geht es um einen Riesen, der sich niederlässt und einschläft, woraufhin sich Höhlenwesen in seinem Inneren ansiedeln. Allmählich beginnen sie die aufkommenden Geräusche und Energien ihrer Umgebung wahr zu nehmen und als etwas Lebendiges zu deuten. Die Gelehrten wollen verhindern, dass die Bewohner erfahren, worin sie sich in Wahrheit befinden, denn durch Tumulte könnte der Riese erwachen. SprecherInnen: CECY, Luisa Fumagalli, Maurice Joss, Luc Vuilleumier // Leo Münch geboren 1991 in Wien

Sirenia [B-Seite]

Theater für die Katz - 13.01.2019 | 21:31

Inhaltsangabe: Odyssea, nur mit einer Glühbirne bewaffnet, findet sich in einem Wirrwarr aus Kabeln, Emotionen, Eindrücken und Wünschen wieder. Gestrandet, in sich selbst verloren, auf der Suche nach – etwas oder jemandem. Begleitet und unterstützt durch verschiedene Wesen, wie das Orakel von Selphie oder Kirke27, verliert sich Odyssea zunehmend in einer Kakophonie von sirenenhaften Gesängen, liebeshungrigen Nachrichten, Spiegelbildern und der Suche nach einem Ausweg und Ausgang. Wer ist X. Wo ist Odyssea. Unheimlich und mystisch zugleich, spiegelt diese Irrfahrt die chaotische Verlorenheit im Internet wieder und führt verschiedene Charaktere der digitalen Sphäre mit bekannten Figuren und Elementen der Antike zusammen. So entsteht ein zeitloser Wirbelsturm, der jede Suche hinwegfegt. Eine Produktion des Theater für die Katz, als zusätzlicher Atmotrack für die Einreichung "Odyssea im Kabelland"

Odyssea im Kabelland

Theater für die Katz - 13.01.2019 | 21:30

Odyssea, nur mit einer Glühbirne bewaffnet, findet sich in einem Wirrwarr aus Kabeln, Emotionen, Eindrücken und Wünschen wieder. Gestrandet, in sich selbst verloren, auf der Suche nach – etwas oder jemandem. Begleitet und unterstützt durch verschiedene Wesen, wie das Orakel von Selphie oder Kirke27, verliert sich Odyssea zunehmend in einer Kakophonie von sirenenhaften Gesängen, liebeshungrigen Nachrichten, Spiegelbildern und der Suche nach einem Ausweg und Ausgang. Wer ist X. Wo ist Odyssea. Unheimlich und mystisch zugleich, spiegelt diese Irrfahrt die chaotische Verlorenheit im Internet wieder und führt verschiedene Charaktere der digitalen Sphäre mit bekannten Figuren und Elementen der Antike zusammen. So entsteht ein zeitloser Wirbelsturm, der jede Suche hinwegfegt. Eine Produktion des Theater für die Katz

Jemandem schreiben. Zwischen Tag und Traum

Martina Raab - 13.01.2019 | 12:44

Jemandem schreiben, den man noch nie im realen Leben gesehen hat. Was heißt das? Was macht es mit einem, wenn man einer Person "nur" schreibt? Und ist es wirklich "nur" Schreiben? Ein Innerer Monolog über Sein und Schein. Jemandem schreiben, das ist so ganz anders als eine reale Begegnung. Die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Projektion und Einbildung, zwischen der Macht der Worte und der Musik verschwimmen. Wenn plötzlich ein Gedicht zu einem spricht. Inspiriert. Und einem dadurch Vieles klarer wird. Zum Hörspielbeitrag: „Wort und Klang haben in der Tat einiges gemeinsam. Da und dort gibt es Klangfarben, Rhythmus, Pausen, Betonungen, Artikulation. Die Musik soll hier nicht vom gesprochenen Wort ablenken, sondern ergänzend eine besondere Atmosphäre für den Text schaffen.“ Voice & Piano: Martina Raab Text: Martina Raab Mag. Martina Raab, MA studierte Musikvermittlung, -pädagogik und Kulturmanagement. Mit Begeisterung widmet sie sich der Musik und dem Schreiben, möchte mit ihren Texten berühren und Menschen erreichen. Unter Einbeziehung des Gedichtes „Lösch mir die Augen aus“ von Rainer Maria Rilke Unter Einbeziehung folgender Klavierstücke: „Written on the sky“/ Max Richter „Erlas Walzer“ / Olafur Arnalds „Candlefire“ / Michael Nyman

Zwei Bücher

Marko Novokmet - 13.01.2019 | 12:31

Das Kurzhörspiel "Zwei Bücher" ist der Start einer Hörspielserie um den jungen Gerichtsreporter Ferdinand Horvath. In "Zwei Bücher" erfährt der Leser wie Horvath Teil dieser unheimliche Geschichte aus dem 19. Jahrhundert wurde.

Neugeboren

Andreas - 13.01.2019 | 00:28

Außerirdische wollen schon wieder die Menschen vernichten, jedoch kommt es anders. Eine Wiedergeburt ist vorprogrammiert. Hörspieldauer: 2'05'' "Da ist jemand": bei 1'46'

Maxl, da ist jemand!

Philipp Scheiblbrandner - 12.01.2019 | 13:28

Kurzbiographie: Philipp Scheiblbrandner Geboren und lebendig in Salzburg Normalerweise Musiker, aber offen für Hörspielexperimente Inhaltsangabe: Zwei Personen, viel Geflüster und Spannung auf höchster Stufe! Mitwirkende: Philipp Scheiblbrandner (Erste Stimme) Oscar Ludwig (Zweite Stimme)

Klare Stille

NicholasIvanists - 12.01.2019 | 12:16

Ein Krieg bricht aus, doch kann sich die Zivilbevölkerung in Sicherheit bringen. Unschuldige fallen tagtäglich Kriegen zum Opfer, doch warum müssen Bürger die Uneinigkeit der Politiker austragen. Ein akustisches Erlebnis von einer dramatischen Reise in den Schutzbunker. // Autorin: Helena Gurgerell vom BRG Josefstraße St.Pölten // Regie und Aufnahmetechnik: Nicholas Ivansits von der FH St.Pölten // Schnitt: Barbara Huber von der FH St.Pölten // Sprecher: Michael Woschitz von der FH St.Pölten, Lara Gündar von der Musikschule St.Pölten, Barbara Huber von der FH St.Pölten // Auftraggeber: Mag.Regina Zotlöterer, FH-Prof. Dr. Michael Iber

hoffen und wünschen - ein Leben lang

Leonie Drechsel - 12.01.2019 | 00:03

Eine Frau sinniert über ihr Leben.