hija mía

Von: la bilbilica | 18. Februar 2026, 21:11

Mit 17 Jahren bin ich aus Österreich aufgebrochen, um die Welt zu entdecken. Nach Jahren der Reise, von Kolumbien bis ans Ende der Welt, fand ich in einem kleinen Bergdorf in Spanien mein Zuhause. Dort, nachts am Lagerfeuer, hörte ich zum ersten Mal ‚Hija Mia‘. Ich habe mich sofort verliebt. In meiner Interpretation liegt all mein Weltschmerz und die lebenslange Suche nach dem eigenen Platz in dieser Welt. Es ist mein ganz persönlicher Sound der Heimatlosigkeit und des Ankommens zugleich.

Dieses sefardische Stück in Ladino reiste seit der Vertreibung der Juden aus Spanien 1492 um die Welt. Als Dialog zwischen Mutter und Tochter über Liebe und Schmerz ist es eine zeitlose kulturelle Brücke und ein perfektes Beispiel für United By Music.

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