Die Ö1 Fundgrube

Was hat 1967, das Gründungsjahr von Ö1 bewegt? Und was davon ist heute noch in Betrieb? Wir sammeln Erinnerungen, Erzählungen und Fundstücke aller Art: Als Texte und Bilder, kurze Audios und Videos, die Sie hier für die "Ö1 Fundgrube" hochladen können.

Hier können Sie Ihren Text eingeben Hier können Sie Ihr Audio hochladen Hier können Sie Ihr Bild hochladen Hier können Sie Ihr Video hochladen

Laut ORF-Gesetz dürfen wir Ihnen dieses Service nur zur Verfügung stellen, wenn Sie sich als User/in in der ORF-Community registriert haben. Bitte loggen Sie sich ein, wenn Sie Texte, Audios oder Bilder hochladen, bzw. solche bewerten möchten. Jeder Beitrag kann pro User/in nur einmal bewertet werden. Mehrfachstimmen sind möglich. Beachten Sie bitte, dass erstmalige log-ins in der ORF-Community nur wochentags bearbeitet, bzw. freigeschaltet werden können.

Rassistisch? Ich?

pinta - 15.07.2017 | 00:47

1967 arbeitete ich als Krankenschwester mit an der Entwicklung kleiner Gesundheitszentren in kolumbianischen Armenvierteln. Die einfache Frage eines Flüchtlings aus Haiti veränderte meine Weltsicht.

Aus meinem südamerikanischen Tagebuch:
"20. September 1967
Schrill kreischend begleiten mich die Klageweiber zum Dorfplatz. An meiner Hand der fünfjährige Sohn der soeben Verstorbenen. Esperanza, die Hoffnung wurde gerade 19 Jahre alt, Prostituierte seit dem 12. Lebensjahr, Mutter dreier noch lebender Kinder.
Diese letzte Nacht habe ich bei Esperanza verbracht. Nun bin ich todmüde und möchte nur noch in der Hängematte verschwinden. Es ist schon heiß, obwohl der Tag erst begonnen hat.
Je näher wir dem Dorfplatz kommen, desto lauter wird ein anderes Gekreische. Da brüllen mindestens 200 Kinder aus Leibeskräften eine Hymne zum Tag der Befreiung. Von klein bis groß in Reih und Glied, hellbraun bis schwarz die Hautfarben, weiß bis staubgrau die Schuluniformen.
Die Frauen rund um mich sind verstummt. Also kann ich sie fragen, von was für einer Befreiung die Kinder singen. Sie schauen mich verständnislos an. Befreiung?
"Ja, bitte, sagt mir, wovon befreit? Von der Sklaverei, vom Elend?"
Plötzlich fällt ein Schatten auf mich. Ein baumlanger, junger Mann steht vor mir und antwortet anstatt der Frauen: "Von den Steuern an die spanische Krone. Sie wissen sicher- Simon Bolivar und so weiter.."
Erstaunt blicke ich zu ihm hoch. Ihn habe ich noch nie gesehen. Er wäre mir aufgefallen. Schwarz wie die Nacht und schön. Beeindruckend seine tiefe Stimme. Sein Spanisch hat einen französischen Akzent.
"Woher kommen sie?" wollte ich gerade fragen, als er eine leichte Verbeugung andeutet und sagt: "Abelardo de Haiti - a su servicio!"
"Abelardo? Zu meinen Diensten? Ja, wo haben sie denn ihre Heloise?" frage ich lachend.
Was sonst könnte einem einfallen beim Namen Abelardo als die tragische Liebesgeschichte des gelehrten Mönchs und seiner schönen Schülerin?
Natürlich rechne ich nicht damit, dass er die Geschichte kennt. Woher auch? Aber er antwortet in reinstem Französisch, dass er zwar kein Mönch sei, aber sie vielleicht gerade kennenlerne und fragt gleich darauf: "Sind sie auf Austausch hier?"
"Auf Austausch? Wie? Sie meinen.." In meinem Hirn rattert etwas. Ich wechsle lieber ins Spanische, vielleicht habe ich ihn ja missverstanden.
"Si, si, intercambio" antwortet er ernsthaft und ich starre ihn völlig entgeistert an.
Das hieße also: Jemand aus diesem Armenviertel, vorwiegend bevölkert von Zuhältern, Prostituierten, Dealern und anderen Überlebenskünstlern, in dem ich seit einem halben Jahr mit dem Aufbau eines Gesundheitszentrums beschäftigt bin, wäre im Austausch für mich in meiner Heimatgemeinde in Österreich, um dort Entwicklungshilfe zu leisten! Blankes Entsetzen breitet sich aus in mir.
Schlagartig wird mir meine Überheblichkeit bewusst. Zudem frage ich mich im selben Augenblick, ob ich gefühlsmäßig anders reagieren würde, stellte mir ein weißer Mann dieselbe Frage.
Meine Antwort ent-täuscht mich: Ich - rassistisch!
Ich hatte mir tatsächlich eingebildet, frei zu sein von Vorurteilen, dem anderen immer auf Augenhöhe zu begegnen. Nun schäme ich mich, das Wort Entwicklungshilfe in den Mund zu nehmen.
Als ich wieder zu Abelardo aufschauen will, wird mir schwindlig. Schnell setze ich mich auf die hohe Türschwelle einer Bar. Abelardo verschwindet aus meinem Blickfeld und hält mir nach ein paar Minuten ein eiskaltes Getränk an die Wange, setzt sich neben mich und beginnt zu erzählen: von seiner Flucht aus Haiti nachdem sein Vater, Lehrer für französische Literatur, von den Tontons Macoutes abgeholt worden war; von seinem Traum, in Paris zu studieren..."
Dies war der Anfang einer wunderbaren Freundschaft, aber noch lange nicht das Ende all meiner Vorurteile.

Bewerten

1967 ... als alles begann

koehlmeiero - 13.07.2017 | 06:29

1967

1967. Ich wurde 18. Und begann, gegen das Alte und die Alten aufzubegehren. Obwohl Vorarlberger – streng, katholisch und konservativ erzogen – spürte ich, dass es da noch etwas Anderes gab, nicht nur „das Ländle“, die Kirche und die ÖVP. Angeregt von „Bravo“ und „Radio Luxemburg“, von Berichten im Fernsehen und der Kino-Wochenschau, von der Nähe zu München und Zürich, ließ auch ich mir die Haare wachsen, begann auch ich mich anders zu kleiden, erlaubte auch ich mir, Fragen zu stellen und ein klein wenig anders zu denken als Eltern, Lehrer und Pfarrer dies vorgaben. Und es sollte nicht lange dauern, bis ich von einem Extrem ins andere fiel: von Karl May zu Karl Marx, von der Bibel zum „Kapital“, vom „schaffa, schaffa, Hüsle baua“ zu „ho-ho-ho-tschi-minh“. Und es verließ, das Ländle.

Bewerten

Tokajer - Jahrgang 1967

gudrunkavalir - 10.07.2017 | 21:52

Tokajer - Jahrgang 1967

Im August dieses Sommers heirateten meine Eltern. Die Hochzeitsreise führte sie nach Miskolc, Ungarn. Tokaj liegt nur etwa fünfzig Kilometer von Miskolc entfernt. Damals wie heute ist das Gebiet um Tokaj bekannt für den Süßwein. Bei einem Ausflug dorthin kaufte meine Mutter eine Flasche dieses Weines. Sie nahm sich vor, ihn bis zum Tag ihrer Goldenen Hochzeit aufzuheben, um ihn dann gemeinsam mit ihrem Mann im Kreise ihrer zukünftigen Familie zu öffnen. Die Ehe meiner Eltern hat fünfzig Jahre überdauert. Die Flasche Tokajer aus 1967 lagerte in all den Jahren in vier verschiedenen Kellern. In den jeweiligen Wohnungen oder Häusern darüber wurde gelacht und man vergoss Tränen. Es wurden Geburten gefeiert, Todesfälle betrauert, Krankheiten durchgestanden. Mitte Juni war es nun soweit. Bei einem großen Familienfest anlässlich zweier runder Geburtstage stellte meine Mutter den Tokajer auf den Tisch. Sie brachte einen Korkenzieher und gemeinsam mit meinem Vater öffnete sie die Flasche. Der Korken zerbröselte zwar unter dem Druck, aber jetzt hatte er seinen Zweck endlich erfüllt. Jeder von uns bekam einen Schluck des kostbaren Weines eingeschenkt. Er schmeckte süß und ein wenig nach Sherry. Gereift, aber nicht verdorben. Seine Farbe war dunkles Bernstein geworden. https://zartbitter.co.at/gesellschaftspolitik/augenblicke/tokajer-jahrgang-1967-im-august-dieses-sommers-heirateten-meine-eltern/

Bewerten

3-Monats-Koliken im 6-Tage-Krieg

dunja - 10.07.2017 | 11:10

1967 kam mein Bruder zur Welt. Immer abends litt er stark an den sogenannten 3-Monats-Koliken. Nur die Redionachrichten, insbesondere die Berichterstattung zum 6-Tage-Krieg, konnten ihn beruhigen.

Ich war fünf, als mein Bruder am 4.5.1967 geboren wurde. Wir lebten damals in Zagreb im damaligen Jugoslawien. Im August 1968 sind wir dann nach Oberösterreich übersiedelt.
Meine Mutter, mein Bruder und ich lebten im Sommer 1967 vorübergehend während des 4-monatigen Mutterschutzes bei den Großeltern, die ein Häuschen mit Garten im Osten der Stadt hatten. Mein Vater blieb indessen in unserer Wohnung im Westen der Stadt, wo sich auch sein Arbeitsplatz befand.
Mein Bruder litt schon wenige Wochen nach der Geburt an den sogenannten 3-Monats-Koliken. Das bedeutete abendliches Geschrei über ein bis zwei Stunden, bis er schließlich vor Erschöpfung einschlief.
Mein Opa (1901-1983) verfolgte damals mit großem Interesse die Weltnachrichten über das Radio - Fernseher gab es keinen. Rund um den 6-Tage-Krieg gab es vermehrt Sendungen, die mit einer besonderen akustischen Kennung eingeleitet wurden. Gerade diese Kennung aber auch die nachfolgende Berichterstattung, möglicherweise auch mit O-Tönen, konnte meinen Bruder herrlich beruhigen. Dreimal ist er dabei sogar eingeschlafen. Der 6Tage-Krieg dauerte glücklicherweise nicht lange, leider gab es bald auch keine Sondersendungen mehr. Der Beruhigungseffekt war dahin. Aber mein Opa besann sich der Kennung und gestaltete mit seiner tiefen Stimme einen rhythmischen Sing-Sang, der meinen Bruder ebenfalls beruhigen konnte.
Natürlich habe ich erst viel später gecheckt, worum es sich beim 6-Tage-Krieg handelte. Und es gibt auch keine Aufnahmen, weder vom Geschrei noch von der Berichterstattung - unser erstes Magnetophon kam ins Haus, als mein Bruder schon Sätze bilden konnte, also ca. 1971. Ich weiß nicht, ob es bei "Radio Zagreb" Archivaufnahmen aus der Zeit gibt. Ich würde mir das gerne wieder anhören.
Ö1 trat bewusst in mein Leben 1972, als ich zehn war und ins Gymnasium kam. Ich musste täglich um 7:10 das Haus verlassen, um den Zug in die nächste Bezirksstadt zu erreichen. Morgens lief immer Ö1, und alle konnten sich daran zeitlich orientieren. Jeweils zu Beginn des Morgenjournals sollte ich mit dem Frühstücken fertig sein...

Bewerten

1967 ... im Englischen Garten in München

koehlmeiero - 08.07.2017 | 11:08

jpg - münchen 67

Juli 1967. Ein Schulfreund und ich beschlossen, in den Sommerferien für ein paar Tage nach München zu trampen. Wir waren beide 17, bald 18. Trotzdem durften unsere Eltern nichts von unseren Plänen wissen. Man stelle sich das vor. Heute marschieren achtjährige von Syrien bis England, von Afghanistan bis Schweden. Unbegleitet. Unsere Eltern hätten uns – Siebzehnjährigen - niemals erlaubt, die nicht mal 200 Kilometer von Vorarlberg bis München zu trampen. Also sagte ich meinen Eltern, dass ich ein paar Tage bei meinem Schulfreund in Bregenz verbringen werde. Und mein Schulfreund sagte zu seinen Eltern, dass er ein paar Tage bei mir in Hard (der Nachbargemeinde von Bregenz) sein werde. Und wir zogen los. Und erreichten nach einem langen Tag auf der Bundesstraße München, wo wir (wie zuvor schon beschlossen) im Englischen Garten in unseren Schlafsäcken übernachten wollten. Der Englische Garten in München hatte für uns Jugendliche einen abenteuerversprechenden Namen, während er von der älteren Generation verteufelt wurde. Vor allem wegen dem, was sich dort ab Mitte der 60er-Jahre abspielte. Der Hügel um den Rundtempel „Monopterus“ wurde zum Treffpunkt der Hippies und Gammler, der alternativen Bewegung, der Musiker, Dichter, Kleinkünstler. Er – der Englische Garten – wurde zum Feindbild der Bürgertums, zum Symbol der Gegenkultur. Und eben diese alternative Gegenkultur erlebten wir, zwei Jugendliche aus dem bieder-konservativen Vorarlberg. Was sich da drei Tage und Nächte hindurch in diesem Englischen Garten abspielte, das war für uns unglaublich und hat uns (zumindest mich) für den Rest unseres (meines) Lebens geprägt. Da lagen junge Männer und Frauen friedlich im Gras und sagen Lieder. Jeder umarmte jeden. Die Mädchen trugen lange wallende Kleider, bunte. Viele zeigten ganz selbstverständlich ihren Busen. Die Burschen hatten lange Haare und Bärte. Allerorten wurde Musik gemacht und von Friede gesungen. Jede und jeder rauchte und über allem lag ein süßlicher benebelnder Duft. Es war unglaublich. Und spätestens ab dem Zeitpunkt wusste ich: es gibt noch etwas Anderes, es gibt auch eine andere Welt, nicht nur die, die uns von Pfarrer, Lehrer, Ortsparteivorsitzendem in Vorarlberg vorgezeigt und als erstrebenswert dargestellt wurde.

Bewerten

1967 - als alles begann

koehlmeiero - 04.07.2017 | 06:15

Der Widerstand gegen das Alte und die Alten - vom braven, konservativ und katholisch erzogenen kleinen Buben zum linken Rebellen.

1967. Ich wurde 18. Und begann, gegen das Alte und die Alten aufzubegehren. Obwohl Vorarlberger – streng, katholisch und konservativ erzogen – spürte ich, dass es da noch etwas Anderes gab, nicht nur „das Ländle“, die Kirche und die ÖVP. Angeregt von „Bravo“ und „Radio Luxemburg“, von Berichten im Fernsehen und der Kino-Wochenschau, von der Nähe zu München und Zürich, ließ auch ich mir die Haare wachsen, begann auch ich mich anders zu kleiden, erlaubte auch ich mir, Fragen zu stellen und ein klein wenig anders zu denken als Eltern, Lehrer und Pfarrer dies vorgaben. Und es sollte nicht lange dauern, bis ich von einem Extrem ins andere fiel: von Karl May zu Karl Marx, von der Bibel zum „Kapital“, vom „schaffa, schaffa, Hüsle baua“ zu „ho-ho-ho-tschi-minh“. Und es verließ, das Ländle. Damals: 1967 ... als alles begann.

Bewerten

Volvo 144 S Automatic, 1.Serie 1967

1903 - 03.07.2017 | 18:43

Volvo 144 S Automatic Bj.67

bin 1962 geboren, dies ist das 2. Auto in meiner Familie, an das ich mich erinnere.

Bewerten

Die Liebe in den Zeiten der späten sechziger

sisssi - 01.07.2017 | 00:04

Auch wenn diese Zeit oft mit Aufbruch und Befreiung in Zusammenhang gebracht wird, sollte man dabei mitbedenken, dass die Aufbrechenden eine Minderheit waren und die Mehrheit, in anderen, miefigen Lebenszwängen gefangen war.

Viel nette Beträge sind ja schon gekommen - hier ein paar vielleicht nicht so nette Zeilen. Aber vielleicht ist es motivierend, dass sich seit damals doch einiges geändert hat.

Ich bin zwar 1968 geboren (geschlüpft), aber 1967 gebaut, gebastelt, gezeugt,... - wie immer man das nennen will - worden. Und ich will hier kurz die Rahenbedingungen nennen, unter denen dieses Bauen stattfand.
Meine Mutter nahm damals die Pille. Dieses Verhütungsmittes war so stark, dass man immer wieder ein paar Monate Pause machen musste. Da mein Vater aber auf seinen täglichen Geschlechtsverkehr bestand, wurde meine Mutter in den Pausen regelmäßig schwanger. Da ihr bei mir das Abtreiben - ich wäre die siebente oder achte Abtreibung gewesen - schon so auf die Nerven ging, bin ich auf der Welt.

Auch so lebte, baute und "liebte" man 1967 und meine Mama war da leider sicher keine Ausnahme.

Gut, dass das heute zumindest geächtet ist.

Bewerten

Wenn der Hafer sticht

bertberger - 10.06.2017 | 06:47

Erinnerungen an 1967

Dann kam die Zeit, wo ich es zuhause gar nicht mehr aushielt. Heim von der Schule, gegessen und fort. Immer trieb ich mich im Dorf und der Umgebung herum, im Wald sehr oft, auf dem Sportplatz und irgendwo, nur nicht daheim. Den Juli 1967 verbrachte ich in Großbritannien bei einer Gastfamilie, in London, in Leicester und die meiste Zeit in Great Yarmouth an der Nordsee. Das war für mich ein großes Erlebnis, allein in der weiten Welt. Am Abend vor meiner Abreise wurde „All you need is love“ von den Beatles weltweit übertragen, alle englischen Mädchen trugen Miniröcke, die männlichen Jugendlichen lange Haare.
Beim Scheiber in der Gemischtwarenhandlung half öfters ein Mädchen aus, das mir recht gut gefiel. Die ganze Meute verbrachte viel Zeit um und im Geschäft, half dem Hausherrn und der Frau. Aber zu gern war ich in der Nähe des besagten Mädchens, bis der Scheiber meinte: „Den sticht auch schon der Hafer.“
Beim Schöller gab es jetzt eine Musikbox und die schluckte unsere Schillinge.
1967 hörten wir immer wieder Sandie Shaw mit “Puppet on a String“. Darauf “San Francisco” von Scott McKenzie und vieles andere.
Samstags war Unterhaltung. Oft spielte die Carinthia Combo, immer war sehr viel los. Weil wir noch sehr jung waren, hielten wir uns mehr in der dunklen Nacht auf, aber wir getrauten uns auch in den Tanzsaal. Im Gewölbe hatte der Lois eine Kellerbar eingerichtet, auch 1967, die die Maria betreute und die uns magisch anzog.
All you need is love: Und irgendwo im Hintergrund la marseillaise. Freiheit, ihr Schwestern und Brüder. Existenzielle Sicherheit, körperliche Integrität, Geborgenheit, Anerkennung des sozialen Status, Selbstentfaltung und Leistung (meint Remo Largo). Summiert: Liebe. Wir könnten es uns leisten.

Bewerten

The Summer of Love

theroaringsixties - 01.06.2017 | 06:52

Die erste Rock- & Pop-Sendung des ORF TV

Ich bin Jahrgang 1950 und habe das Jahr 1967 in der 6.Klasse des Gymnasiums erlebt. In diesem Jahr gewann ich mit meiner Band The Gentles die Ausscheidung für einen Fernseh-Live-Auftritt in der von Peter Fröhlich moderierten Show „1-2-3-los“. (Die Österreich-Version des deutschen Beat-Club). Wir coverten dort Songs der Beatles und von Dave, Dee, Dozy, Beaky, Mick&Tich . Der kulturelle Aufbruch in dieser Zeit gipfelte auch im Summer of Love des Jahres 1967 in San Francisco. Ich hab mich seither der Rock- und Popmusik dieser Jahre verschrieben und bin heuer mit der Musikformation The Roaring Sixties Company (www.roaringsixties.at) als Zeitzeuge mit dem Programm „Summer of Peace & Love“ unterwegs. Be sure to wear some flowers in your hair……

Bewerten