Zeitgeschichtlicher Hintergrund

Thema "1938" in den Ö1 Journalen

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Kurt Schuschnigg: Als Kanzler überfordert

Der christlichsoziale Politiker Kurt Schuschnigg war Nachfolger des ermordeten Engelbert Dollfuss und Bundeskanzler von 1934 bis 1938. In diesen Jahren setzten die deutschen Nationalsozialisten Österreich immer stärker unter Druck und Schuschnigg setzte ihnen keinen wirksamen Widerstand entgegen. Aus heutiger Sicht sagen Historiker: der Mann war als Bundeskanzler überfordert.

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Österreichs Medien als Teil der Nazi-Propaganda

Innerhalb kürzester Zeit nach dem "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland wurden die zuvor österreichischen Medien Teil der Propagandamaschine der Nazis. Fast über Nacht übernahmen Zeitungen und Radiostationen ihre Rolle als Verlautbarungsorgane der Nationalsozialisten.

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Opfer oder Täter - die Diskussion geht weiter

Österreich als erstes Opfer Nazi-Deutschlands - diese Einschätzung gehörte jahrzehntelang zum staatlichen Grundverständnis. Dass diese Opferthese nicht mehr haltbar war, zeigte sich für eine breite Öffentlichkeit erst nach der Präsidentschaftskandidatur von Kurt Waldheim 1986 und dem dadurch erweckten Interesse an Österreichs Vergangenheit.

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Habsburg plädiert für Opferrolle Österreichs

Bei der Gedenkveranstaltung der ÖVP zum Anschluss 1938 am 10. März 2008 wurde mit besonderem Applaus Otto Habsburg als Redner begrüßt. Er schilderte die Ereignisse um den Anschluss aus seiner Sicht und sprach davon, dass Österreich vor allen anderen Staaten Europas Opfer des Nationalsozialismus gewesen sei.

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Parlamentssitzung und 80.000 Kerzen zum Gedenken
Heute vor 70 Jahren, am 12. März 1938, ist die deutsche Wehrmacht in Österreich einmarschiert und die Nationalsozialisten übernahmen die Macht. Zu diesem Anlass gibt es zwei große offizielle Gedenkveranstaltungen, eine vormittags im Parlament und die andere am Abend auf dem Wiener Heldenplatz.

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Zeitzeuge Heinrich Treichl: "Wir haben alle geweint"
Ex-Creditanstalt-Generaldirektor Heinrich Treichl hat den "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland und den Einmarsch der Deutschen als Zeitzeuge miterlebt. Ein Gespräch mit dem heute 95-jährigen Treichl über seine Eindrücke und Erinnerungen an den März 1938.

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Rund 200 Vertriebene bei Gedenkfeier in Tel Aviv
Anlässlich des 70. Jahrestages des Anschlusses Österreichs an Nazideutschland fand heute in Tel Aviv eine Gedenkveranstaltung statt. Etwa 200 Überlebende der insgesamt rund 10.000 österreichischen Juden, die vor den Nazis ins spätere Israel fliehen mussten, fanden sich zu der Feier ein.

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Eichmann erfindet das "Wiener Modell"
In Wien haben die Nationalsozialisten unter Federführung von Adolf Eichmann erstmals die massenweise Beraubung und Verfolgung der Juden lückenlos durchorganisiert. Nach diesem sehr "effizienten" Wiener Modell wurde dann in ganz Europa die Deportation der Juden in die Vernichtungslager vollzogen.

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Ständestaat als Wegbereiter
Im März 1938 wurde Österreich an das nationalsozialistische Deutschland angeschlossen. Der Widerstand des autoritären Ständestaats erwies sich als wirkungslos. Historiker sehen den Ständestaat heute zwar als versuchten Widerstand, aber gleichzeitig als verhängnisvollen Wegbereiter des Anschlusses.

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Adolf Burger im Journal zu Gast
Adolf Burger ist jener Mann, der als Häftling im Konzentrationslager Sachsenhausen an der Fälschung von britischen Pfundnoten und amerikanischen Dollars gearbeitet hat. Seine Erlebnisse sind das reale Vorbild für den österreichischen Film „Die Fälscher“, der jüngst mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

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Jubel hat Hitler ermutigt
Der "Anschluss" Österreichs an Nazi-Deutschland im März 1938 war zwar Teil der aggressiven Außenpolitik des Dritten Reichs, und eine militärische Bedrohung durch die Wehrmacht bestand tatsächlich. Allerdings hat ein großer Teil der Österreicher die einmarschierenden Nazis jubelnd willkommen geheißen. Was Hitler ermutigte, aufs Ganze zu gehen.

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75 Jahrestag der Parlamentsausschaltung
Der 4. März 1933 war ein schwarzer Tag für die österreichische Demokratie: Der christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ergriff nach einem Formalfehler des Nationalrats die Chance, das Parlament auszuschalten und eine autoritäre Diktatur zu errichten. Ein Vorspiel zu Bürgerkrieg und Anschluss.

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