Konzertreihe der Stiftung Mozarteum
Salzburger Dialoge
Nicht nur Mozart, sondern auch zeitgenössische Musik: Vor fünf Jahren hat die Stiftung Mozarteum in Salzburg mit solchen Konzertreihen begonnen, die "Dialoge" finden mehrmals pro Jahr statt. Ein Fixpunkt: Die Tage vor dem 5. Dezember, vor Mozarts Todestag.
8. April 2017, 21:58
Im Mittelpunkt steht jeweils ein Komponist, der auch das Programm mitgestaltet. Für jene Dialoge, die am 2. Dezember 2010 beginnen, wurde der deutsche Komponist Enno Poppe ausgewählt.
Kulturjournal, 02.12.2010
Zum Kommentieren treffen in den nächsten Tagen Werke von Enno Poppe auf solche von Johann Sebastian Bach, jene von Peter Ruzicka auf persische Musik und schließlich enden die vier Konzerte am Sonntagabend mit Mozarts "Requiem".
Worauf Enno Poppe sich bei diesen Konfrontationen besonders freut, ist die persische Musik, die, wie die orientalische Kultur, reich an Ornamenten ist. Für seine Werke verwendet Enno Poppe merkwürdige Titel: Sie heißen "Speicher" oder "Holz" oder "Salz", ein Auftragswerk der Salzburger Festspiele, das vor fünf Jahren uraufgeführt wurde und jetzt wieder auf dem Programm steht.
Eine neue Erfahrung
1969 wurde Enno Poppe in Hemer im Sauerland geboren, er studierte Dirigieren und Komponieren. Seit ungefähr 2000 zeigen Auszeichnungen, Preise und Verpflichtungen das Interesse am Werk des Komponisten.
Sich an einem Programm einer Konzertreihe selbst zu beteiligen, war für ihn eine neue Erfahrung, er ist selbst neugierig darauf, ob sich Linien erschließen werden, bis hin zum abschließenden Requiem.
Enno Poppe spielt in Salzburg mit dem von ihm begründeten Ensemble Mosaik, weiters sind bei den Dialogen unter anderem die Camerata Salzburg und das oenm zu hören.
Service
Stiftung Mozarteum - Dialoge
