Der letzte Guglhupf

"Es ist wichtig, dass er seine Frische nicht verliert", heißt es in der zum Ohrwurm gewordenen Signation der Ö1 Radiosendung "Guglhupf". Nach über 30 Jahren und mehr als tausend Sendungen wurde das sonntägliche Radio-Backwerk von Ö1 am 28. Juni 2009 zum letzten Mal ausgeliefert. Anlässlich des Todes von Herbert Prikopa, der in den letzten Jahren der Sendereihe gemeinsam mit Lore Krainer den Meisterbäcker gab, können Sie diese letzte Sendung nochmals hören.

Herbert Prikopa

Herbert Prikopa, Lore Krainer und Kurt Sobotka

ORF/ALI SCHAFLER

Guglhupf

Die letzte Sendung (mit Lore Krainer, Herbert Prikopa, Kurt Sobotka uva.)

Im Jahr 1978 wandte sich der damalige Rundfunk-Intendant Wolf In der Maur an Gerhard Bronner mit der Bitte, eine neue satirische Sonntagssendung für Ö1 zu entwickeln. Lore Krainer war ebenso von Anfang An dabei, wie der 1986 verstorbene Peter Wehle. An die 3.000 Lieder hat das Team zusammen mit ihren Co-Autoren, allen voran Alfred Heinrich, in diesen drei Jahrzehnten geschrieben.

Auch Kurt Sobotka und Peter Frick standen am 15. Oktober 1978 in der Backstube, als man zum ersten Mal mit Liedern, Sketches und pointierten Conferencen das politische, mediale und gesellschaftliche Wochengeschehen satirisch Revue passieren ließ. 1993 stieß Herbert Prikopa zum Guglhupf-Team, später kamen Andreas Steppan und Christian Futterknecht sowie gelegentlich Erwin Steinhauer, Adi Hirschal oder Gerhard Ernst dazu.