Reinhold Mitterlehner

ORF/XENIA TRAMPUSCH

"Wie in einem Verhör"

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) kritisiert in #doublecheck die ZIB-Interviews: "Ich finde auch was die Fernsehberichterstattung anbelangt, etwa die Zeit im Bild Interviews, dass es hier immer um Sieger und Besiegte geht, und dass es darum geht so eine Stimmung wie in einem Verhör widerzugeben."

Außerdem ist Mitterlehner mit der politischen Berichterstattung nicht zufrieden. An "gelenkten Journalismus" in dem Sinn, dass sich Journalisten und Journalistinnen gegen einen Politiker verschwören, glaubt er nicht, im Gegensatz zum ehemaligen Landeshauptmann Erwin Pröll. Aber es ärgert ihn, dass sich Journalisten ihre Themen selbst ausdenken.

Speziell kritisiert Reinhold Mitterlehner auch, dass Umfragen veröffentlicht werden, in denen nicht er als ÖVP-Parteiobmann, sondern der als sein Nachfolger gehandelte Sebastian Kurz als Spitzenkandidat der Volkspartei abgefragt wird.

Presseförderung: Große Skepsis ob auch für Gratiszeitungen

Was die Presseförderung angeht, die ja neu geregelt werden soll, nennt Mitterlehner - wie auch Kern - die Mitgliedschaft im Presserat und die Entlohnung nach Kollektivvertrag als Voraussetzungen für die Förderung. Zur Frage, ob auch Gratiszeitungen wie "Heute" oder "Österreich" Geld erhalten sollen, zeigt sich Mitterlehner sehr skeptisch.

Hören Sie hier Reinhold Mitterlehner im #doublecheck-Gespräch mit Nadja Hahn

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