Szene aus Frankensteins Monster

PARK CIRCUS

Eintritt frei! Die Ö1 Filmnacht

"ON/OFF - Elektrizität im Film" ist das Thema der diesjährigen Ö1 Filmnacht. Im Rahmen der Sonderausstellung "ON/OFF - Die interaktive Ausstellung zum Stromnetz“ lädt Ö1 am Samstag, 17. Februar 2018, ab 17.00 Uhr ins Technische Museum Wien. Der Eintritt ist frei.

Monster AG

Jede Nacht lehrt Ober-Erschrecker Sulley Kindern das Fürchten. Das ist sein Beruf, denn in der Monsterwelt dienen Kinderschreie als Energiequelle. Allerdings muss er bei seinem Job ganz schön auf der Hut sein – schließlich sind Kinder hochgiftig, das weiß doch jeder! Kein Wunder, dass Sulley gehörig in Panik gerät, als sich eines Tages ein kleines Mädchen an sein kuscheliges Fell hängt und unbemerkt in die Monsterwelt gerät. Wenn das rauskommt, ist sein guter Ruf dahin! Mit Hilfe seines Kumpels Mike versucht Sulley, das Mädchen wieder los zu werden – und muss es ständig vor den anderen Monstern verstecken. Denn auch wenn Sulley und Mike sehr schnell merken, dass die Geschichte mit den giftigen Menschenkindern nicht stimmt, haben alle anderen Monster der Stadt immer noch fürchterliche Angst vor ihnen. "Die Monster AG" ist ein farbenfroher Animationsfilm, der uns in eine völlig neue Welt entführt! Ständig passiert etwas Lustiges oder Spannendes, sodass es nicht eine Sekunde langweilig wird. Aber der Film begeistert nicht nur durch seine Witze und Verfolgungsjagden, auch die gefühlvollen Momente überzeugen.

Szenefoto Monster AG

WALT DISNEY STUDIOS

Frankenweenie

Der junge Victor Frankenstein (Barret Oliver) ist ein riesiger Horror-Film-Fan und daher auch ein etwas eigensinniger Junge. Sein bester Freund ist kein gleichaltriges Kind, sondern sein Hund Sparky, mit dem er auch selber kleine Horrorfilme dreht. Doch eines Tages, beim Spielen mit seinem geliebten Vierbeiner, kommt es durch eine Unaufmerksamkeit zur Katastrophe und Sparky rennt vor ein fahrendes Auto – der kleine Hund stirbt bei dem Unfall. Todtraurig verbringt Victor die nächsten Tage in kompletter Einsamkeit, bis er in der Schule anhand eines Experimentes lernt, dass man mit Strom die Muskeln eines toten Tieres bewegen kann. Durch einen ausgeklügelten Plan gelingt Victor am Abend eines besonders starken Gewitters das Unfassbare – er holt Sparky wieder ins Leben zurück. Doch die neugewonnene Freude über das Wiederbeleben seines Freundes ist nur von kurzer Dauer, denn die Nachbarn fürchten sich vor dem "Zombie-Hund" ...

Szenefoto unheimliche Begegnungen der dritten Art

PARK CIRCUS

Close Encounters of the Third Kind

Der Elektriker Roy Neary (Richard Dreyfuss) sowie die alleinerziehende Mutter Jillian Guiler (Melinda Dillon) und ihr kleiner Sohn Barry werden Zeugen eines seltsamen Phänomens, das sie nicht richtig einordnen können. Neary will danach eine bestimmte Form und eine Melodie nicht mehr aus dem Kopf gehen. Während die drei durch die nächtliche Erfahrung eines merkwürdigen Lichts völlig aus der Bahn geworfen werden, machen UFO-Forscher, zu denen unter anderem der Wissenschaftler Claude Lacombe (François Truffaut) gehört, immer neue merkwürdige Entdeckungen. So tauchen verschollen geglaubte Schiffe oder Flugzeuge ohne Erklärung wieder auf. Die Nachforschungen der Wissenschaftler deuten schließlich auf ein Gebiet in Mexiko hin, wo alle Fäden zusammenlaufen könnten. Zu den Höhepunkten des Films gehört die Landung des UFOs auf dem Devils Tower, bei dem Neary an Bord des Mutterschiffs geführt wird, und die Menschen endlich auf die fremden Wesen treffen.

Szene aus Frankensteins Monster

PARK CIRCUS

Frankenstein

Baron Henry Frankenstein (Colin Clive) ist besessen von der Idee, Leben zu erschaffen. Mit Hilfe seines Faktotums Fritz gelingt ihm sein vermeintliches Meisterwerk: einen künstlichen Menschen, zusammengesetzt aus Leichenteilen, zum Leben zu erwecken. Was Frankenstein nicht weiß, ist, dass Fritz anstatt eines "normalen" Gehirns das eines psychopathischen Verbrechers besorgt hat. Die erschaffene Kreatur (Boris Karloff) ist ein Monster! Ein erwachsener Körper von außerordentlicher Stärke, in dem eine kindliche Seele und ein unterentwickelter Geist ohne Vorstellung von Moral wohnen. Frankenstein wendet sich enttäuscht ab. Das Monster wird in einem dunklen Verlies gefangengehalten, wo es vom sadistischen Fritz gequält wird. Es setzt sich zur Wehr und sprengt seine Ketten. Von nun an ist das Monster nicht mehr unter Kontrolle zu halten. Es überlebt alle Tötungsversuche, flieht in die Wälder, terrorisiert die Landbevölkerung und zieht eine blutige Spur des Todes hinter sich her. James Whales „Frankenstein“-Version aus dem Jahr 1931 war nicht die erste Verfilmung des Stoffes, doch sie ist diejenige, die am stärksten stilbildend gewirkt hat. Die Story hält sich nur vage an die Romanvorlage von Mary Shelley, dennoch ist es ist es in erster Linie diesem Film zu verdanken, dass "Frankenstein" zu einem Synonym für menschliche Hybris und das Monster zu einer Ikone geworden ist.

Familie Jairo Fuentes

Familie Jairo Fuentes Cerrej

JENS SCHANZE

La Buena Vida

Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder. Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine "El-Cerrejón" zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. Kohlekraftwerke produzieren damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Jairo Fuentes ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Betreibern der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton stehen. Sie versprechen den Dorfbewohnern die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes "besseres Leben". Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird.

Popcorn

ORF/U

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