Ein Himmel in einer Gedankenblase

AFP/JOHANNES EISELE/ORF/ISABELLE ORSINI-ROSENBERG

Wir haben einen Traum!

Die neue Ö1 Sommerserie über das Menschsein. Frauen und Männer aus ganz Österreich erzählen, was sie sich für ihr Leben wünschen - von 25. Juni bis zum 27. August, dienstags um 16:45 Uhr.

Am 28. August 1963 marschierten mehr als 200.000 Menschen aus allen Gegenden der USA nach Washington. Bürgerrechtsbewegungen hatten dazu aufgerufen. Die USA steckten damals in einer tiefen gesellschaftlichen Krise: Mörderischer Rassismus und ein ausbeuterischer, ungerechter Arbeitsmarkt beschädigten das Leben vieler Menschen, nicht nur jenes der Afroamerikaner/innen.

Der "March on Washington for Jobs and Freedom" ging in die Geschichte ein. Der Bürgerrechtler Martin Luther King hielt dort eine Rede, die eines der berührenden Zeugnisse der menschlichen Fähigkeit ist, durch Träume die Wirklichkeit zu verändern - "I have a dream."

"Träume, eine freie Erholung der gebundenen Fantasie" Novalis

Träume können Ausweg aus dem täglichen Trott sein, aus dem scheinbar Unausweichlichen, dem angeblich Unveränderbaren. Sie können uns Schutz bieten und "eine freie Erholung der gebundenen Fantasie", wie Novalis es nannte. Auf jeden Fall kennen Träume keine Grenzen. Und je weiter wir in unseren Träumen die Grenzen nach außen verschieben, desto mehr wird denkbar, vielleicht auch machbar.

Träume erinnern uns daran, dass über uns nur Unendlichkeit ist. Der deutsche Physiker Georg Christoph Lichtenberg bestand darauf, dass Träume zur Selbsterkenntnis führen. Sicher aber ist: wer schläft, kann seine Träume nicht verwirklichen.

Im Juli und August träumen Ö1 Hörer/innen von einem Leben in Gemeinschaft, vom Wiederfinden des Sinns in einer fragmentierten Gesellschaft, vom Wert des Menschen jenseits der Ware und von einer friedlichen, gerechten Welt.

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