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Gustav Klimt | Wien 1900-Privatstiftung

Das Gustav-Klimt-Zentrum am Attersee

Das Gustav-Klimt-Zentrum am Attersee wurde im Jahr 2012 anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers eröffnet. Unter der wissenschaftlichen Kuratierung von Peter Weinhäupl und Sandra Tretter (damals Leopold Museum) in Kooperation mit lokalen Partnern etablierte sich das regionale Vorzeigeprojekt in den folgenden drei Jahren zum kulturellen Treffpunkt für Gäste aus dem In- und Ausland. Seit der Eröffnung 2012 besuchten insgesamt rund 80.000 Personen das Dokumentationszentrum.

Im Frühjahr 2015 sicherte die Klimt-Foundation mit der Übernahme der wissenschaftlichen Leitung und der wirtschaftlichen Betriebsführung das Weiterbestehen und veranlasste einen umfangreichen Ausbau des multimedialen Dokumentationszentrums.

Zielsetzung des Gustav-Klimt-Zentrums am Attersee ist eine abwechslungsreiche Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Kunstwerken und Objekten, sowie der Einsatz unterschiedlicher Multimedia-Tools samt Klimt-Kino, um Gustav Klimts Schaffen und Leben als "Sommerfrischler" am Attersee und - seit heuer neu - seine Naturverbundenheit und die Entwicklung des floralen Jugendstils im Wien um 1900 den Besuchern näher zu bringen.

Sonderausstellungen & hochkarätige Leihgaben

Zwischen 1900 und 1916 schuf Gustav Klimt, der von Ludwig Hevesi als Künstler "des ewigen Blühens" bezeichnet wurde, über 40 der rund 55 bekannten Landschaftsgemälde in dieser Gegend und setzte damit dem Attersee ein Denkmal in Bildern. Pünktlich zum offiziellen Sommerbeginn am 21. Juni 2019 eröffnete die Wiener Klimt-Foundation die Sonderschau "Florale Welten - Blühender Jugendstil". Klimts Begeisterung für die Vielfalt und Farbenpracht der Natur, sowie prägnante und durch ihre florale Motivik überzeugende Kunstwerke vieler Weggefährten werden in der neuen Ausstellung präsentiert. Das gleichnamige Buch aus der Reihe Edition Klimt, herausgegeben von Sandra Tretter und Peter Weinhäupl mit Beiträgen von Laura Erhold, Alexandra Matzner, Sandra Tretter und Peter Weinhäupl und erschienen im Christian Brandstätter Verlag bietet zusätzlich spannende und informative Einblicke in dieses Thema.

Im Rahmen von Sonderausstellungen werden immer wieder originale Meisterwerke Gustav Klimts an ihrem Entstehungsort am Attersee präsentiert. Auch heuer gelang es der Klimt-Foundation erneut ein hochkarätiges Gemälde ins Klimt-Zentrum zu holen. Von 21.06.2019 bis zu Klimts 157. Geburtstag am Sonntag, den 14.07.2019 wurde das Werk "Litzlbergkeller" (1915/16) im Rahmen der aktuellen Sonderschau präsentiert. Ein weiteres Highlight, in dessen Genuss die Besucher des Klimt-Zentrums dieses Jahr kamen, war die Virtual Reality Installation "Klimt‘s Magic Garden" des renommierten Filmemachers und Digitalkünstlers Frederick Baker. Er reinszeniert die im MAK – Museum für angewandte Kunst erhaltenen Entwurfszeichnungen für den Mosaikfries im Palais Stoclet im Brüssel von Gustav Klimt und mixt dabei Klimts Flächengestaltung mit den Möglichkeiten des virtuellen Raums mit modernster Technologie.

Abgesehen vom Gustav-Klimt-Zentrum erhalten die Besucher am Attersee weitere Möglichkeiten, um auf den Spuren von Klimt zu wandeln. Parallel zur Sonderschau "Florale Welten – Blühender Jugendstil" wurde heuer auch der rund 100 m² große und weltweit erste Gustav-Klimt-Garten unmittelbar vor dem Klimt-Zentrum eröffnet. Das von der Klimt-Foundation und ihren regionalen Partnern konzipierte Projekt ist von sechs gemalten Gartenbildern des Meisters inspiriert und wurde 2018 vom Bundesministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit als Leuchtturmprojekt nominiert und gefördert. Bereits seit September 2003 wird Gustav Klimt außerdem mit einem Themenweg gewürdigt, der sich entlang der Promenade in Kammer-Schörfling sowie Seewalchen erstreckt und einen hervorragenden Überblick zu Klimts Leben und Werk gibt.

Sponsoring in der Region

Die Sponsoring-Strategie des Klimt-Zentrums orientiert sich am Stiftungszweck der gemeinnützig geführten Klimt-Foundation. Dabei steht die Bewahrung, Erforschung und Vermittlung des Werkes von Gustav Klimt und der Epoche Wien 1900 im Mittelpunkt. Auch der Erhalt des kulturellen Erbes am Attersee ist darunter zu verstehen. Zahlreiche Projekte sowie Aktivitäten, die speziell auf diese Region zugeschnitten sind, verdeutlichen dieses traditionelle Engagement der Stiftung seit Beginn an. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls auf die wissenschaftlichen Publikationen der Reihe "Edition Klimt" hinzuweisen.

Die gemeinnützige Gustav Klimt | Wien 1900-Privatstiftung trägt als Betreiber des Gustav-Klimt-Zentrums den Großteil des Abganges von jährlich rund EUR 50.000.- bis 80.000.- und erhält damit das kulturelle Erbe "Klimt am Attersee".

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