Martin Nöbauer

FOTOSTUDIO RUSSKÄFER STEYR

Martin Nöbauer, Klavier

Seine Leidenschaft gilt gleich zwei Instrumenten - der 1997 in Steyr (OÖ) geborene Pianist Martin Nöbauer hat sich vor vielen Jahren sowohl dem modernen Klavier als auch dem historischen Hammerflügel verschrieben.

Was ist Kunst?

Etwas sehr Emotionales, besonders Musik.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Durch das Pianino meiner Mutter, das mich von Anfang an fasziniert hat.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Im Idealfall von können und wollen.

Wo würden Sie am liebsten auftreten?

Überall, wo ich darf!

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Mit Leuten, mit denen ich mich sowohl musikalisch als auch menschlich verstehe. Die Chemie muss stimmen.

Wie viel Markt verträgt die Kunst?

Eine schwierige Frage. Ich finde, man kann den Wert von Kunst nicht alleine über Geld definieren. Wenn mit „Markt“ die Menschen gemeint sind, dann verträgt Kunst nicht nur einen Markt, sondern braucht ihn auch.

Und wie viel Kunst verträgt der Markt?

Hoffentlich viel!

Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?

Hm... Wenn mir nichts fehlt, würde ich es der Familie oder Freunden überlassen.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Musizierend an einem Klavier! Alles andere kann und möchte ich im Moment nicht planen...

Haben Sie einen Plan B?

Nein, momentan nicht.

Wann und wo sind Sie das letzte Mal unangenehm aufgefallen?

Vielleicht wenn Menschen Musik mit Lärm in Verbindung bringen...

Wollen Sie die Welt verändern?

Ja, als Musiker spielt man nicht nur für sich allein, sondern möchte das Publikum durch die Musik erreichen und in gewisser Weise auch verändern. Aber ich denke, die Frage, ob man die Welt verändern möchte oder nicht, stellt sich gar nicht: Jeder Mensch tut das ja in einem kleineren oder größeren Bereich...