RANDOMHOUSE
Markus Zusak
Die Bücherdiebin
Wenn der Tod etwas zu erzählen hat…. Julia Reuter unterhält sich mit dem Autor und Musiker Lukas Meschik über den erfolgreichsten Roman von Markus Zusak.
26. Jänner 2021, 09:56
„Die Bücherdiebin“ handelt von dem kleinen Mädchen Liesel, das zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zu Pflegeeltern kommt, ihre große Liebe zu Büchern entdeckt, Freundschaften schließt und große Verluste erlebt. Die traurige und zugleich humorvolle Geschichte wird aus einer ungewöhnlichen Perspektive erzählt, der des Todes.
Der Autor Markus Zusak wurde 1975 in Sydney als jüngstes von vier Kindern geboren. Seine Mutter stammte aus Deutschland, sein Vater aus Österreich. Beide wuchsen während des Zweiten Weltkrieges auf. Ihre Erlebnisse aus jener Zeit inspirierten ihren Sohn zu seinem Roman "Die Bücherdiebin", der 2013 auch verfilmt worden ist.
Zu Gast bei Julia Reuter ist der Wiener Autor Lukas Meschik, geb. 1988. Seit 2009 veröffentlicht er Prosa, Lyrik, Essays und Buchbesprechungen, zuletzt das literarische Notizbuch „Im Epizentrum des Lebens“ (2025) und „Die Uhr. Eine kleine Kulturgeschichte“ (2026). Als Lyriker veröffentlichte er die Gedichtbände „Planeten“ (2020) sowie „Form wahren. Dreizeiler“ (2024). 2019 nahm er mit einem Auszug aus dem autobiographischen „Vaterbuch“ beim Klagenfurter Wettlesen um den Bachmannpreis teil. Meschik ist Frontman der Band „Moll“, mit der er zwei Alben herausbrachte.
