Helmut Qualtinger in "Der Name der Rose"

ORF

Umberto Eco

Der Name der Rose

Mordermittlung in einem mittelalterlichen Kloster. Julia Reuter im Gespräch mit der Autorin Magda Woitzuck über Umberto Ecos erfolgreichen Debütroman.

Alles beginnt mit einem Mönch, der aus einem Fenster seiner Abtei gestürzt ist. Bald darauf wird ein zweiter in einem Fass mit Schweineblut gefunden, ein dritter aufgedunsen in einer Badewanne. Die Mordserie scheint kein Ende zu nehmen. Inmitten politischer Intrigen, theologischer Debatten und dem Ringen mit dem eigenen Glauben, versuchen der Franziskanermönch William von Baskerville und sein junger Novize Adson von Melk dem Täter auf die Spur zu kommen.

"Der Name der Rose", Umberto Ecos Debütroman, ist 1980 in der italienischen Originalfassung erschienen, die deutsche Übersetzung folgte zwei Jahre später. Der 1932 im Piemont geborene Eco gilt als einer der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Er studierte Philosophie und Literaturgeschichte, war Professor für Semiotik an der Universität Bologna, Kolumnist und Autor. Seine Privatbibliothek umfasste nach eigenen Einschätzungen rund 50.000 Bücher. 2016 ist er im Alter von 84 Jahren verstorben.

Zu Gast bei Julia Reuter ist die Autorin Magda Woitzuck. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften in Wien, und schreibt dramatische Texte für Hörspiel, Theater und Film, sowie Prosa. Zuletzt ist unter anderem ihr vom SWR produzierter Podcast „Shit Happens – Erinnerungen einer Großdealerin“ erschienen. Ihr Stück „Die Schuhe der Braut“ (aus dem Jahr 2018) war die erste österreichische Produktion, die mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet wurde.

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