Hermine Jursa

KARIN BERGER/ORF

Es war ein kämpferisches Leben

Jursa, Hermine

Hermine Nierlich-Jursa (1912–2000) war ab 1936 in der illegalen Kommunistischen Partei aktiv. 1939 wurde sie von der Gestapo verhaftet und verbrachte über zwei Jahre in Gefängnissen, bis sie 1942 ins KZ Ravensbrück deportiert wurde. Nach dem Krieg arbeitete sie als Telefonistin, daneben war sie für die KPÖ in der Bezirksgruppe Erdberg als Bildungs- und Frauenreferentin tätig.

"Wir waren jung und waren schnell, das ist alles ganz flott gegangen", erzählt Hermine Jursa, wie sie die illegalen Flugzettel oft mit dem Fahrrad verteilt hat. Jursa, geb 1912 in Wien, wird für ihre Widerstandsaktionen im Mai 1942 ins Konzentrationslager Ravensbrück kommen. Statt Anerkennung wird sie später in Wien als Verbrecherin beschimpft.

Interviewerinnen: Karin Berger, Lotte Podgornik
Gestaltung: Karin Berger
Redaktion: Ulrike Schmitzer

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