Friedl Burda

KARIN BERGER/ORF

Es war ein kämpferisches Leben

Burda, Friedl

Friedl Burda wird mit 20 Jahren beim Unternehmen Optische Werken/Reichert in Wien Hernals dienstverpflichtet. Dort zeigt sie ausländischen Arbeitern, wie sie Ausschuss produzieren können, um die Rüstungsindustrie zu sabotieren. Sie war zuvor schon in der überparteilichen „Anti-Hitler-Bewegung“ und der „Roten Hilfe“ der Kommunistischen Partei aktiv. Im Februar 1944 wird sie gemeinsam mit ihrer Mutter verhaftet, kommt monatelang ins Gefängnis, bevor sie ins KZ Ravensbrück deportiert wird.

"Du hast gewusst, du spielst mit dem Leben“, sagt Friedl Burda, geboren 1923 in Wien, „so hast du es dir auch nicht leisten können falsch zu reagieren".

Interview: Karin Berger, Lotte Podgornik
Gestaltung: Karin Berger
Redaktion: Ulrike Schmitzer

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