Szene auf den Philippinen

EMIL WIMMER

Philippinen

Im Land der tausend Inseln. Steile Reisterrassen, Koboldmakis und Zuckerrohrplantagen - Von der Hauptinsel Luzon nach Bohol und Negros

Philippinen

Aus insgesamt mehr als 7000 Inseln höchst unterschiedlicher Größe besteht der Archipel, der 333 Jahre lang spanische Kolonie war, nachdem er 1521 von Ferdinand Magellan für die spanische Krone beansprucht worden war. Auf den Inseln Cebu und Mactan, wo er im Kampf getötet wurde, wird an Magellan erinnert.

Die Hauptinsel Luzon nimmt mit 106.000 km2 gut ein Drittel der gesamten Landfläche ein. Im bergigen Inneren befinden sich abgeschiedene Orte wie Sagada, wo die Särge an Felswänden aufgehängt werden, oder Batad, das wegen seiner steilen Reisterrassen auch heute noch nur zu Fuß zu erreichen ist.

Auf der Insel Bohol sind seltsame Landschaftsformationen zu bestaunen, die Chocolate Hills, sowie winzige Koboldmakis, die zu den kleinsten Primaten der Welt gehören. Noch bevor die Philippinen ab 1898 unter US-Herrschaft kamen, wurden auf der Insel Negros riesige Zuckerrohrplantagen angelegt. In der heute verschlafenen Kleinstadt Silay, einst "Paris von Negros" genannt, haben rund drei Dutzend Villen der einstigen Zuckerbarone überdauert. Einige wurden im Originalzustand erhalten, etwa das Hofileña Heritage House.

Ö1 Ambiente Sendung vom 8. März 2026
Gestaltung: Margit Hainzl & Emil Wimmer
Redaktion: Ursula Burkert

Service

Antonio Pigafetta: Mit Magellan um die Erde. Ein Augenzeugenbericht der ersten Weltumsegelung; Robert Grün (Hrsg.), Edition Erdmann

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