Eine EU-Flagge mit Ziffernblatt

ORF/ORSINI UND ROSENBERG

Radiokolleg | 20. Mai 2026

Im Warteraum der EU (3) - Nordmazedonien

Der Weg in die EU hat sich für Nordmazedonien in ein Labyrinth verwandelt. Und das, obwohl das Land bereits im April 2001 einen Stabilisierungs- und Assoziierungsvertrag mit der EU unterzeichnet hat - ein halbes Jahr früher als Kroatien, das 2013 beitrat. Der Grund für die Verzögerung war ein historischer Streit mit dem südlichen Nachbarn Griechenland. Um diesen beizulegen, änderte Mazedonien seinen Namen in Nordmazedonien. Mit Bulgarien legte der nächste Nachbar ein Veto ein. Das Resultat: Die EU verliert an Popularität und Glaubwürdigkeit. Im kleinen Nordmazedonien lässt sich beobachten, warum die Erweiterung ein so lähmender Prozess ist: Länder, die bereits im „Club“ sind, können jederzeit ein Veto einlegen.

Nordmazedonien und seine nervigen Nachbarn

Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck

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