Im Gespräch | 28. August 2026
Krisztina Rozgonyi, Medien- und Kommunikationswissenschafterin
Wer bis vor Kurzem in Ungarn das Radio einschaltete, hörte vielerorts dieselben Nachrichten - die Gleichschaltung der Medienlandschaft war eine Folge von 16 Jahren Orbán-Regierung. Rozgonyi hat sie hautnah erlebt: Anfang der 2000er Jahre leitete sie die ungarische Medienregulierungsbehörde; als ab 2010 Medienunternehmen umstrukturiert oder von regierungsnahen Eigentümern übernommen wurden, wanderte sie nach Wien aus. Sie forscht am Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der ÖAW, am Austrian Institute of Technology (AIT) und an der Universität Klagenfurt zu Medienpolitik, Plattformregulierung und Künstlicher Intelligenz.
15. September 2026, 19:34
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