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ZU NAHE

Autorin

Elisa Minth (Österreich)

Regie

Alice Elstner

Produktion

ORF , 2015 (Neuproduktion)

Assistenz

Lisa Kannonier

Schnitt

Stefan Wirtitsch, Manuel Radinger

Ton

Elmar Peinelt

Mit

Dorothee Hartinger (Friedhelmine)
Barbara Horvath (Viktoria)
Michou Friesz (Trainerin)
Susanna Wiegand (Hebamme)
Eduard Wildner (Professor)
Rainer Frieb (Arzt)
Michael Köppel (Stimme)

Inhalt

"Ich bilde einen Daumen aus, du auch? Es sind Stummel, sie werden immer größer. Ich sehe nichts, ich fühle dich. Ich sehe dich auch nicht, doch wir sind da." Zwillinge. Gemeinsame embryonale Zeit, verknüpfte Identitätsbildung, verknotetes Bewusstsein. Kindheit, Jugend, Erwachsensein. Die Ich-Bildung viel später lernen als Einzelgeborene. Das Wir auftrennen müssen und sich auseinanderfädeln. Viel zu genau wahrnehmen. Immer schon mehr gewesen sein, als man selbst.

Die Schriftstellerin Elisa Minth lässt zwei Menschen gemeinsam körperlich werden und ihrer Wege gehen. Viel zu spät bemerken die Zwillinge, dass das eigene Handeln nicht ohne fatale Konsequenzen auf den anderen entschieden werden kann. Liebe und Nähe sind ein untrennbarer Zustand, der die eine an die Oberfläche und die andere in den Untergrund presst. Das bringt auf der einen Seite Leben und auf der anderen Seite den Tod hervor. "Weißt du wie das ist auf diese Seite der Medaille gefallen zu sein?"

Sendedaten

17.03.2015 (NP, ca. 53:07 min ) mehr dazu im Ö1 Programm
19.09.2015 (WH, 53:07 min )
14.04.2018 (WH, 53:07 min ) mehr dazu im Ö1 Programm

Trailer

Zu nahe, 2:51