Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft
Unplugged. Kunst als Schauplatz globaler Konflikte.
Eine Zusammenfassung des Symposions der Ars Electronica 2002. Von Silvana Schiller
12. September 2002, 19:05
Die Welt ist mittlerweile so vernetzt, dass sich auch außerhalb der Macht- und Finanzzentren der USA, Europas und Japans niemand der Gloablisierung entziehen kann. Unplugged widmet sich sowohl den sogenannten blinden Flecken der Globalisierung, das heißt, jenen Barrieren, die in den Köpfen der Menschen gegen eine noch zunehmende Globalisierung vorhanden sind, als auch geografischen und wirtschaftlichen Barrieren, die verhindern, dass der Anschluss und die Teilnahme an dieser globalen Vernetzung nicht möglich oder auch nicht erlaubt werden. Kunst - so aktuelle Statements - wird vermehrt zum Schauplatz politischer Auseinandersetzungen. Viele Künstler/innen reflektieren aus unterschiedlichsten Perspektiven diese Entwicklungen in der Gesellschaft und Medienwelt. Bei der Ars Electronica 2002 werden die heutigen Konfliktzonen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft präsentiert, die Frage nach dem politischen Moment von Kunst und Medien steht im Mittelpunkt der Analysen.
