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Staatsfeind Open Source. Gestaltung und Redaktion: Franz Zeller

Wer Open Source nutzt, ist ein Staatsfeind. So sieht das zumindest die "International Intellectual Property Alliance", IIPA. Zuallererst geht es dieser Lobbying-Organisation aber nicht um den Schutz geistigen Eigentums, sondern um den Schutz US-amerikanischer Firmen, die mit proprietärer Software weltweit viel Geld verdienen.

Zuletzt hat die IIPA beantragt, dass Indonesien auf eine Handels-Watchlist kommt. Der Grund: Indonesien hat empfohlen, dass staatliche Einrichtungen Open Source benutzen sollen. Open-Source-Programme sind meist gratis und vor allem: ihr Quellcode ist offen, sodass er von Firmen und Anwendern weiter entwickelt werden kann - was Innovationen sehr unterstützt - im Gegensatz zu proprietären Betriebssystemen, die sogar die Änderung des Startbildschirms verbieten.

Dabei kann man mit Open Source auch gut Geld verdienen. Der Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung und IT in der Wirtschaftskammer Wien, Friedrich Kofler, über das wirtschaftliche Potential von Open Source Software.

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