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Gärten, Schreine, Mausoleen: Die Rettung der Altstadt von Kabul. Gestaltung: Brigitte Voykowitsch
1. März 2010, 19:06
Asheqan wa Arefan ist eines der ältesten Viertel der afghanischen Hauptstadt Kabul. Die Gebäude sind aus Lehm, Stein und Holz in traditioneller und an das örtliche Klima angepasster Bauweise errichtet.
Die einstige Pracht der Gebäude ist allerdings oft kaum noch zu erkennen. Denn während des Bürgerkriegs von 1992 bis 1996 wurde die Altstadt von Kabul, zu der Asheqan wa Arefan gehört, schwer beschädigt, unter der Herrschaft der Taliban von 1996 bis 2001 konnte niemand an Sanierungsarbeiten denken.
Doch nach dem Sturz der Taliban begann die Aga Khan Stiftung mit der Renovierung des Viertels sowie anderer historisch bedeutsamer Gebäude, Schreine und Anlagen wie des Bagh-e Babur - Baburs Garten. Babur, der Begründer der Mogulen-Dynastie, die drei Jahrhunderte lang weite Teile des indischen Subkontinents beherrschte, liebte Kabul und ist selbst in dem nach ihm benannten Garten bestattet.
Für die Renovierungsarbeiten bildet die Aga Khan Stiftung afghanische Handwerker eigens in den alten Bautechniken aus.
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