Leporello
Menschen - Moden - Lebenskunst.
Phänomen Ikea * Häuserl am Oasch
6. April 2010, 07:52
Phänomen Ikea
Ob Regal, Sofa oder Bett: In jeder Wohnung steht zumindest ein Möbelstück von Ikea. Das Hofmobiliendepot widmet dem schwedischen Möbelhersteller ab April eine eigene Schau und beleuchtet das "Phänomen Ikea". Das Billy-Regal gibt es seit den 70er Jahren bei Ikea. 100 Exponate erzählen Firmengeschichte.
Billy und Ivar - in welcher Wohnung stehen die endlos erweiterbaren Regalsysteme aus dem Hause Ikea nicht? Das Möbelhaus aus dem hohen Norden, das seine Kunden duzt und seinen Möbeln Namen gibt, hat wie kein anderes die Lebens- und Wohnverhältnisse der Menschen in Europa in den vergangenen 50 Jahren geprägt.
Grund genug, dass das Hofmobiliendepot Möbel Museum Wien seine Frühjahrsausstellung dem Möbelhaus widmet. Anhand von etwa 100 Exponaten erzählt die Schau die Geschichte des als Einmannbetrieb gegründeten Unternehmens und stellt die Entwürfe in einen designhistorischen Kontext. Gestaltung: Anna Soucek
Häuserl am Oasch
"Ein bizarres Singspiel aus dem Wald" lautet der Untertitel von Ernst Moldens Theaterstück "Häuserl am Oasch". Die Verschmelzung von wienerischem Rock 'n' Roll und Volkssage feiert am 7. April im Rabenhof Premiere.
Das "Häuserl am Oasch" ist ein verfallendes Wirtshaus am Randes des Wienerwaldes. Der einzige Stammgast ist eine Försterswitwe, die von Dr. Lueger träumt.
Im nahegelegenen Wald passieren eigenartige Dinge: Harmlose Hunde werden gemetzelt, einige wollen einen bärtigen Einsiedler gesichtet haben, und der Wirt benimmt sich von Zeit zu Zeit eigenartig. Doch was steckt dahinter? Gestaltung: Benno Feichter
Markus Kofler, Ingrid Lang und Gerald Votava stehen im Rabenhof auf der Bühne.
Michou Friesz, Ingrid Land und andere sind im Rabenhof zu sehen. Musik und Gesang von Molden
Der ursprüngliche Plan von Ernst Molden war es, Horvaths Klassiker "Geschichten aus dem Wiener Wald" zu adaptieren. Doch der Wiener Dichter und Musiker wollte eine eigene Geschichte. Im Auftrag des Rabenhof Theaters komponierte er ein Wiener Singspiel.
Das Resultat ist "Häuserl am Oasch", das mit Michou Friesz, Ingrid Lang, Markus Kofler, Heribert Sasse und Gerald Votava als Schauspieler und Sänger am 7. April erstmals im Rabenhof aufgeführt wird.
