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Ewiges Eis
Der Sommer als Joe Strummer kam

Ewiges Eis
Solange sie denken kann, haben Geschichten über das "ewige Eis" und die Vorstellung eines unerreichbar fernen Ortes Anna Kim inspiriert. Nun hat die österreichische Schriftstellerin mit koreanischen Wurzeln ein Buch über Grönland geschrieben, in dem Reisebericht und Kolonialkritik mit persönlichen Erfahrungen des sich Fremd - aber auch Freifühlens zusammenfließen. Diese Woche ist "Invasionen des Privaten" im Droschl Verlag erschienen. Nachgespürt wird darin auch die kaum aufgearbeitete Kolonialgeschichte Grönlands.
Gestaltung: Franziska Dorau


Der Sommer als Joe Strummer kam
Er selber nennt sich bescheiden "Schreib- und Musikarbeiter". Spätestens seit "Es muss was geben!", dem Film über die Linzer Szene, sollte Rainer Krispel einer breiteren Öffentlichkeit als das bekannt sein, was er ist: Ein Urgestein der österreichischen Subkultur im besten Sinne. Seit 1985 interpretierte Rainer Krispel in diversen Musikprojekten den Punk, parallel prägte seine Mitarbeit einschlägige Lokale wie das Linzer Kapu und das Wiener Chelsea, und schließlich war Rainer Krispel immer ein umtriebiger Popschreiber.
Auf dieser Basis wagt er nun den Sprung von der kurzen Form des Artikels zum Roman. Nun ist Rainer Krispel also auch Literat. "Der Sommer als Joe Strummer kam" handelt von Idolen und Idealen, die das triste Leben aufwerten und antreiben können, auch in der Linzer Punkszene. Punk bedeutet für Krispel stets mehr Philosophie als musikalische Reinform, so handhabte es auch der 2002 verstorbene Joe Strummer.
Gestaltung: Paul Lohberger





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