Radiogeschichten

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"Passbildersuppe". Von Claire Keegan. Aus dem Englischen von Inge Leipold und Hans Christian Oeser. Es liest Sophie Wendt

Das Haus ist leer, wenn Frank Corso nach Hause kommt. Seit seine neunjährige Tochter Elizabeth verschwunden ist, spricht seine Frau nicht mehr mit ihm, sie geht ihm aus dem Weg. Wird sich das je ändern? Frank beginnt, sich in dem Schweigen einzurichten und hofft dennoch auf Besserung. Ist eine kleine Äußerung der Verzweifelten ein Indiz dafür?

Nicht umsonst ist die Irin Claire Keegan eine der anerkanntesten Autorinnen der Grünen Insel. Die Welt, von der sie berichtet, ist die Welt des ganz normalen Alltags, in dem es Dramen und Tragikomödien zuhauf gibt. In ihrer Erzählweise schließt Keegan an die Tradition der großen irischen Erzählkunst an.

Service

Claire Keegan, "Passbildersuppe" aus "Wo das Wasser am tiefsten ist. Erzählungen", Steidl Verlag 2004

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