Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Luft-Krieg
Drohnen statt Kampfjets
Gestaltung: Franz Zeller

7.000 militärische Drohnen sind nach einer Studie des US-Politologen Peter Singer weltweit im Einsatz, Tendenz stark steigend. So bilden die US-Streitkräfte schon jetzt mehr Drohnen- als Kampfpiloten aus, nicht zuletzt deshalb, weil die unbemannten, ferngesteuerten Fluggeräte viel billiger sind als ein Jet. Die USA haben drei Milliarden Dollar jährlich für den Kauf von Drohnen veranschlagt. "Wir nähern uns militärisch dem Zeitalter ‚Drohnen für alle' und einer neuen Art des Wettrüstens wie im kalten Krieg", meint der Physiker und Friedensforscher Jürgen Altmann. Auch die EU-Länder widmen den ferngesteuerten Fluggeräten immer mehr Aufmerksamkeit: Davon zeugt unter anderem ein EU-Projekt namens "Aeroceptor", das die Möglichkeit einer Polizei-Drohne zum Stoppen flüchtender Fahrzeuge erforscht - mit österreichischer Beteiligung. Darüber hinaus sollen Drohnen selbstverständlicher Teil des europäischen Luftraums werden.

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