Radiogeschichten

"Phryne". Von Christophoros Milionis. Aus dem Griechischen von Hans Eideneier. Es liest Leo Braune. Gestaltung: Karin Buttenhauser

Deutschland führt Krieg - auch gegen Griechenland, gegen Athen und gegen das kleine Dorf, in dem die Jugendlichen von Zukunft nur träumen können. Der bis in ihre Wälder reichende Zweite Weltkrieg macht die Gruppe von Jugendlichen zu einer Schicksalsgemeinschaft. Eine Ziege und ein Ziegenbock werden zum Symbol für die Zeit.

Christophoros Milionis stammt aus dem Nordwesten Griechenlands, wo er viele politsche Interventionen am eigenen Leib zu spüren bekam: den Einmarsch der italienischen Faschisten, den Einmarsch der Nazis, die deutsche Besatzung, den Widerstand und die Vergeltungsmaßnahmen, die Parisanenkämpfe, den Bürgerkrieg, die Militärherrschaft. - Die Sehnsucht nach dem "verlorenen Paradies" findet sich in diesem Text.

Service

Christophoros Milionis, "Phryne" aus Die Erben des Odysseus. Griechische Erzählungen der Gegenwart", aus dem Griechischen von Hans Eideneier, dtv, 2001
(Rechte: beim Autor und Kedros Verlag, Athen, 1990)

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