Demonstrant:innen in Bulgarien

AP/VALENTINA PETROVA

Journal-Panorama

Bulgarien: Ein EU-Land auf dem Weg in die Autokratie?

Auf Massenproteste gegen Korruption folgte der Regierungsrücktritt.

Bulgarien tritt mit 1. Jänner der Eurozone bei. Gleichzeitig ist das Land derzeit aber ein echtes Sorgenkind in der EU. Bulgarien ist das ärmste und zweitkorrupteste Land der EU. Und es könnte wieder in die politische Instabilität abdriften. Zwischen den Jahren 2021 und 2024 gab es schon ganze sieben Parlamentswahlen. Und nun ist wieder eine Regierung zurückgetreten, sie war ein knappes Jahr im Amt.

Vor dem Regierungsrücktritt hatte es eine Massenprotestwelle gegeben. Viele Bürgerinnen und Bürger gingen gegen Korruption auf die Straße und protestierten gegen den Staatshaushalt für das Jahr 2026. Sie warfen der Regierung vor, viel Geld in korrupte staatliche Kassen umzuschichten und die Bevölkerung mit höheren Steuern und Abgaben zu belasten. In ihren Augen entwickelt sich Bulgarien immer mehr in Richtung Autokratie.

Gestaltung: Oliver Soos (ARD)

Service

Podcast abonnieren

Sendereihe